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RAD im Pott Sommer 2008 Im Pott

2010: Marathon oder Radeln?

Im Mai geisterten Meldungen durch die Presse, dass die Veranstalter des "Ruhr-Marathons" auf dem im Kulturhauptstadtjahr 2010 geplanten "Fest der Alltagskulturen", für das der Ruhrschnellweg (A40) vollständig gesperrt werden soll, dort gleichzeitig ihren Marathonlauf durch führen wollen. Hintergrund sind offenbar die rückläufigen Teilnahmerzahlen, denen man zwar mit allerlei Beiprogramm wie Halbmarathon, Skater- und Bambinilauf etc. beizukommen versucht, insgesamt aber der Attraktivitätsverlust gegenüber den großen Marathonveranstaltungen in Hamburg und Berlin unübersehbar ist.

Befürchtungen, dass auf der gesperrten Autobahn auf der einen Seite das geplante Kulturfest mit der von Duisburg bis Dortmund reichenden Tischreihe zwar noch möglich sei, auf der anderen Autobahnseite dann aber kein Platz für Spaziergänger, Radler und Skater mehr vorhanden wäre, konnte der "Ruhr 2010"-Programmdirektor Jürgen Fischer nur bedingt ausräumen. Auf einer Anfrage des Essener ADFC hin äußerte er sich zwar skeptisch zu der Idee eines Marathonlaufs auf der Autobahn, da "die Besucher nicht Zuschauer einer Sportveranstaltung, sondern Protagonisten eines Kulturfestes sein sollen". Dennoch schließe das eine punktuelle Zusammenarbeit mit dem Veranstalter des Ruhr-Marathons nicht aus. Entschieden sei aber noch nichts, so Fischer.

J.B.


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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Sommer 2008.
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