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| RAD im Pott Sommer 2008 | Im Pott |
Nun gibt es zwischen den Essener Stadtteilen Rellinghausen und Heisingen die Möglichkeit, den Ruhrtalradweg über den sehr gut ausgebauten Radweg entlang der Wuppertaler Straße zu umfahren. Während man in Fahrtrichtung Baldeneysee bereits in Rellinghausen an der Kreuzung Marie-Juchacz-Straße / Wuppertaler Straße sehen kann, ob der Radweg entlang der Ruhr befahrbar ist, gilt dies leider nicht für die Gegenrichtung. Hier in Heisingen am Abzweig von der Wuppertaler Straße zur Gaststätte "Rote Mühle" lässt sich nicht erkennen, ob der Radweg entlang der Ruhr von Wasser überspült ist oder nicht. Dabei ist bei starkem Hochwasser schon nach ca. 500 Metern kurz vor besagter Gaststätte Schluss, ansonsten kommen die Radler vielleicht noch 2 Kilometer weit, um dann frustiert feststellen zu müssen, dass es nicht mehr weiter geht.
Der Ruhrverband hat jetzt eine schon seit geraumer Zeit vom ADFC verfolgte Idee aufgegriffen und eine Hochwasserwarnanlage installiert. Diese zeigt nun direkt an besagtem Abzweig an, ob die Radler ohne Probleme den Ruhrradwanderweg benutzen können oder besser entlang der Wuppertaler Straße radeln sollten. Gesteuert wird die Warnanlage von einem Pegelstandsmesser am Spillenburger Wehr. Ein Computerprogramm wertet die Infos aus und sendet sie per Funk an die Warnanlage, deren Einrichtung der Warnanlage durch die Spende eines großen Essener Radhändlers in Höhe von 3.000 EUR ermöglicht wurde.
J.B.
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