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| RAD im Pott Herbst 2008 | Gladbeck |
Grund genug für die Lokalredaktion der WAZ, zu einem Bürgergespräch einzuladen. Als Experten standen ihnen der Stadtbaurat Carsten Tum und die Sprecherin der Ortsgruppe des ADFC, Dr. Vera Bücker, zur Verfügung.
Manche Gesprächsteilnehmer wünschten die Sanierung schadhafter Bordsteinradwege. Dabei zeigte die Diskussion, dass die Stadtverwaltung mehr zur Aufklärung der BürgerInnen beitragen muss, warum an vielen Orten die Benutzungspflicht der Radwege aufgehoben wurde. Den Bürgern war nicht bewusst, dass sie diese weiter benutzen dürfen, wenn sie das möchten, aber es nicht mehr müssen.
Der ADFC fordert grundsätzlich eine Verbesserung der Radverkehrsanlagen, wobei aus seiner Sicht Fahrmöglichkeiten auf der Straße den Bordsteinradwegen im Regelfall vorzuziehen sind.
Im Gespräch versicherte der Stadtbaurat nochmals, dass die Verwaltung spätestens zur Kulturhauptstadt Ruhr 2010 einen neuen Gladbecker Fahrradplan herausgeben wird, der dem alten aus dem Jahr 2001 nachfolgt.
vb
vb
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