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| RAD im Pott Herbst 2008 | Oberhausen |
Abseits vom Autoverkehr sind im Ruhrgebiet in den vergangenen 20 Jahren attraktive Radwegeverbindungen auf alten Bahntrassen entstanden, viele davon auch in Oberhausen (Grüner Pfad, HOAG-Trasse, Jacobi-Trasse, Haniel-Trasse). Auf zwei wichtige Erweiterungen können wir in Oberhausen noch hoffen: erstens Umbau der Bahntrasse von Styrum über Alstaden nach Meiderich und zweitens der Umbau der Flachglastrasse von Osterfeld über Bottrop nach Dorsten.
Ausführlich werden in dem Bericht auch die Themen Fahrradabstellanlagen, Öffnung von Einbahnstraßen und Mitnah memöglichkeiten von Rädern in Bussen und Bahnen angesprochen.
Unter der Überschrift "Öffentlichkeitsarbeit und Aktionen" wird zum nächsten Frühjahr die Neuauflage des Oberhausener Radplans angekündigt.
Im Abschnitt "Wirkungsanalysen" stellt der Bericht fest, dass die Zahl der Verkehrsunfälle mit RadfahrernInnen trotz starker Zunahme des Radverkehrs insgesamt um ca. 1/3 gesunken ist. Die Stadt nimmt für sich in Anspruch, dass die vielfältigen radverkehrspolitischen Maßnahmen zu einem positiven Fahrradklima in der Stadt geführt haben, was das gute Ergebnis im Fahrradklimatest für Oberhausen beweist.
Auch regionale Entwicklungen nimmt der Bericht auf und informiert über das Radverkehrsnetz NRW, den Radtourenplaner NRW und den Ruhrtal-Radweg. Hier erfährt der Leser, dass der Abschnitt im Oberhausener Stadtgebiet als Strecke mit mittleren bis starken Beeinträchtigungen eingestuft wird. Deshalb soll ein neuer Fuß- und Radweg in Alstaden in den Ruhrwiesen bzw. auf dem Ruhrdeich gebaut werden, leider werden die Bauarbeiten dafür wohl frühestens 2011 beginnen.
Ansprechpartner:
Stadt Oberhausen, Dieter Baum
dieter.baum@oberhausen.de
Norbert Marißen
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