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| RAD im Pott Herbst 2008 | Im Pott |
So werden zukünftig die Radfahrer den Damm hinunter und wieder hinauf fahren müssen. Das gilt für beide Fahrtrichtungen, was bedeutet, dass die Radler im Zweirichtungsverkehr den Einmündungsbereich des Berthold-Beitz-Boulevards in die Pferdebahnstraße queren müssen. Wie gefährlich dies sein wird, zeigt sich seit Jahren auf dem Ruhrtal-Radweg in Rellinghausen im Bereich der Marie-Juchacz-Straße. Hier hat man bis heute keine vernünftige Lösung hinbekommen, um die Radfahrer sicher über diese Kreuzung zu führen. Knackpunkt ist die freigeführte Rechtsabbiegespur, auf der sich die Autofahrer fast immer nach links orientieren, um zu sehen, ob sie beim Abbiegen freie Fahrt haben. Dabei werden speziell die von rechts kommenden Radler zu spät wahrgenommen. Und da der Kurvenradius dieser Spur großzügig bemessen ist, rauschen die Autos meist mit hohem Tempo durch, was deren Gefährlichkeit noch steigert.
Im Einmündungsbereich des Berthold-Beitz-Boulevards gilt es für Radler sogar zwei dieser freigeführten Rechtsabbieger zu queren, was die Gefährdung verdoppelt. Es erstaunt schon, dass man in einer sich fahrradfreundlich nennenden Stadt eine solche potentielle Unfallquelle schaffen will, nur um Kosten zu sparen. Nach Ansicht von ADFC und EFI kann und darf daher auf diese Brücke nicht verzichtet werden.
Zumindest beim provisorischen Ausbau wird zunächst einmal auf die Asphaltdecke verzichtet werden. Bekanntlich haben derartige Provisorien aber mitunter lange Bestand. Umso teurer könnte später die nachträgliche Asphaltierung der Trasse werden. In Essen-Altendorf soll zwecks weiterer Einsparungen sogar ein Teil der Route auf parallel geführte Straßen gelegt werden.
JB
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