Einbahnstraßen für den Radverkehr öffnen
Seit Mitte der 90er Jahre gibt es gemeinsam mit der Stadtverwaltung
Oberhausen die Verabredung, dass neue Einbahnstraßen grundsätzlich von
Radfahrern/ innen auch in Gegenrichtung befahren werden dürfen. Lediglich
in Ausnahmefällen, wenn aufgrund der Verkehrssituation eine Gefährdung des
Radverkehrs nicht auszuschließen ist, sollte von dieser Regelung
abgewichen werden.
Auf Anfrage betont die Stadt, dass man an der Verabredung weiterhin
festhalte, es jedoch möglich sei, dass in Einzelfällen aus Versehen die
Möglichkeit einer Öffnung nicht geprüft wurde. So geschehen bei der
Leopoldstr. in Lirich. Die Verwaltung versichert, von Bürgern/innen
vorgeschlagene Einbahnstraßenöffnungen zügig nachzugehen und die
Beschilderung entsprechend zu ändern.
Wir bitten daher um Hinweise zu Einbahnstraßen im Stadtgebiet, die für den
Radverkehr in Gegenrichtung geöffnet werden sollten (Tel. 80 60 50 oder
E-Mail norbertmarissen@web.de).
mß
HOAG-Trasse
Nach der offiziellen Eröffnung der Trasse am 12. Mai im Beisein des
Ministers Uhlenberg machten viele Radler/innen die unangenehme Erfahrung,
dass die Durchfahrt über das ehemalige Gelände der Zeche Sterkrade nicht
möglich war, weil ein Bauzaun den Weg versperrte. Seit August ist es jetzt
möglich, auch diesen Bereich zu befahren. Es bleibt allerdings notwendig,
ein kurzes Stück auf der Von-Trotha-Straße zu fahren, da der Radweg an
dieser Stelle etwas von dem alten Trassenverlauf abzweigt. Ein kleiner
Schönheitsfehler, mit dem die Radler/ innen erst einmal leben müssen.
mß
Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Winter 2007.
Für Nachfragen, Kommentare: RadImPott@freenet.de