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RAD im Pott Winter 2007 Duisburg

"Dieser Betriebsausflug wurde von Herrn Dittrich und Herrn Sosic von der Stadt Duisburg vorbereitet und dank der Hilfe des ADFC Duisburg können wir ihn in dieser Größenordnung durchführen." Das waren die Begrüßungsworte von OB Sauerland vor dem Start der 70 Personen umfassenden Gruppe. Geleitet wurde die am 28. August stattfindende Tour von Günther Tullius und damit von einem "alten Hasen" des ADFC. An seiner Seite begleiteten Waldemar Schettler, Jochen Streiber und Fritz Siegmann die Gruppe. Die Strecke war teilweise vorgegeben, ansonsten hatten die ADFCler freie Hand.

Vom Rathaus aus ging es über die Schifferstraße zum Ruhrdeich, wo die Querung anstand. Morgens hatte Günther Tllius noch kurz angefragt, ob an einigen Stellen Querungshilfe durch die Polizei gewährt werden könnte. In
Foto der Radfahrer-Gruppe im Grünen
der Tat warteten am Ruhrdeich zwei Polizisten mit ihren Motorrädern. Es war ein schönes Gefühl, mit Hilfe der Gesetzeshüter die stark befahrene Straße queren zu können.

Nun ging die Tour über das Wehr der Ruhr (blaue Brücke) zum Kanal und von dort zur Meidericher Schleuse, wo eine erste kleine Pause vorgesehen war. Zum Glück für alle wurde auch gerade eine Schleusung vorgenommen. Weiter ging es zur Aakerfährbrücke Richtung Duissern, um dort am TÜV als Linksabbieger Richtung Werthacker zu fahren. Auch dort waren die Polizisten vor Ort, um über die kritischen Punkte hinwegzuhelfen.

Den zweiten Stopp erfolgte an der Forellenzucht hinter Werthacker, um nach einer Trinkpause in Richtung Mülheim und Zoo zu fahren. Über die Zoobrücke ging die Fahrt dann weiter zu den Forellenteichen und zum Steinbruch. Über das Forsthaus Curtius und Bissingheim wurde die Ostseite der Regattabahn erreicht. Das Ziel war die Regattatribüne, wo eine erste Stärkung auf die Gruppe wartete. Die Mitarbeiter vom Sportamt hatten Kaffee, Bier und andere Getränke organisiert. Und wer Hunger hatte, konnte diesen ebenfall stillen.

Nach der Pause bot Tourenleiter Günther Tulllius der Gruppe an, noch eine Runde um die Sechs-Seen-Platte zu fahren. Wer dies nicht wollte, konnte in Begleitung eines Helfers zum "Pulp" fahren. Die Mehrheit wollte aber weiterradeln und fuhr eine kleine Runde entlang des Wolfsees. Am Nachmittag waren dann alle im "Pulp" angekommen. Hier ließ man den Tag bei leckeren Essen und Getränken ausklingen.

Insgesamt lässt sich konstatieren, dass die städtische Gruppe sehr pflegeleicht war und sehr diszipliniert gefahren ist. Und dies alles bei optimalem Radelwetter. Das Fazit der Verantwortlichen: "Das könnten wir öfter machen". Die Antwort der ADFCler: "Sprechen Sie uns an".


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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Winter 2007.
Für Nachfragen, Kommentare: RadImPott@freenet.de