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RAD im Pott Winter 2007 Im Pott

Was wird aus der RAD im Pott?

In diesem Frühsommer hat sie ihr 15-jähriges Bestehen gefeiert, und doch könnte 2007 das letzte Jahr der RAD im Pott sein.

Schon zu Beginn dieses Jahres hatte Jörg Brinkmann, letztes Redaktionsmitglied aus der Gründungszeit und seit 1998 verantwortlich für die Fahrradzeitschrift, seinen Rückzug aus der Redaktion zum Jahresende bekanntgegeben. Bekanntlich wurde die RAD im Pott als offizielles Organ der ADFC-Verbände aus Duisburg, Essen, Mülheim und Oberhausen sowie der Essener Fahrrad-Initiative von Beginn an ehrenamtlich hergestellt, was aber auch den entsprechenden personellen Einsatz von Aktiven aus den eigenen Kreisen bedeutet. Bereits seit einigen Jahren steht dieses Fundament auf recht dünnen Beinen - letztendlich besteht der Kern der Redaktion nur noch aus drei Personen. Dieses Fundament scheint nun endgültig zusammenzubrechen, womit die Existenz der RAD im Pott ernsthaft gefährdet ist.

Erste Lösungsansätze

Zwei Treffen der betroffenen ADFC-Kreisverbände hat es bislang gegeben, auf denen diverse Modelle zum Fortbestand der RAD im Pott erörtert wurden. Herauskristalisiert hat sich die Überführung vor allem des Layouts in professionelle Hände, was zum einen höhere Kosten mit sich bringt, zum anderen eine professionellere Zuarbeit durch die ehrenamtlich tätigen ADFCler erforderlich machen würde. Letzteres bedeutet auch einen früheren Redaktionsschluss als bis-her, der zudem strikt eingehalten werden muss! Was zu spät eintrifft, kommt dann nicht mehr ins Heft.

Die Kosten sollen durch höhere Anzeigenpreise aufgefangen werden, die aber seitens der Inserenten durch höhere Rabatte für mehrfach hintereinander geschaltete Anzeigen kompensiert werden können. Da die RAD im Pott allein durch die Anzeigen finanziert wird, muss auch in Zukunft eine ausreichende Zahl von Inseraten gewährleistet bleiben. Dazu werden Personen benötigt, die sich für die Anzeigenakquise verantwortlich zeigen, denn neben der Beschaffung von Anzeigen müssen die Anzeigenkunden auch langfristig betreut werden.

Ohne Koordinatoren keine RAD im Pott

Das neue Modell funktioniert aber nur dann, wenn dies personell durch die jeweiligen ADFC-Verbände begleitet wird. Das wichtigste wird dabei die Verstärkung der Redaktion sein. Texte, Fotos und Anzeigen müssen zusammengeführt, nach Möglichkeit in Absprache mit den jeweiligen ADFC-Kreisverbänden bzw. den Autoren eine Vorauswahl getroffen werden (jedes Heft hat eben nur einen begrenzten Umfang). Eine Kontaktperson zum Layouter ist unversichtbar. Solche Personen werden derzeit allerdings noch dringend gesucht. Ohne diese Redaktionsarbeit wird die ganze Angelegenheit nicht laufen können. Und dann wird es auch keine RAD im Pott mehr geben!!

Beim letzten Zusammentreffen der ADFC-Kreisverbände wurde beschlossen, im kommenden Jahr die RAD im Pott nur dreimal erscheinen zu lassen. Dies soll übergangsweise geschehen, um einerseits den personellen Engpass zu überbrücken und andererseits einen Teil der Kosten für ein professionell durchgeführtes Layout eingesparen. Um zusätzlich etwas Zeit zu gewinnen, wird das kommende Heft nicht Anfang März, sondern erst Anfang April, also nach den Osterferien 2008 erscheinen!

Es muss aber noch einmal ganz deutlich gesagt werden -- gesichert ist die RAD im Pott noch lange nicht!

Die Redaktion


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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Winter 2007.
Für Nachfragen, Kommentare: RadImPott@freenet.de