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RAD im Pott Sommer 2007 Duisburg

Hafenbrücke gesperrt

Die Brücke über den Eisenbahnhafen (Ruhrort/Laar) ist seit Mitte März auf unbestimmte Zeit gesperrt. Die Statik des bereits seit 1997 für LKW gesperrten fast 100 Jahre alten Bauwerks ist zwar nicht akut gefährdet, könnte aber durch einen weiteren Unfall, bei dem das Tragwerk beschädigt würde, zum Einsturz gebracht werden. Es ist noch unklar, ob und wie die Brücke saniert werden könnte und ob sich eine solche Reparatur noch lohnt.

Radler und Fußgänger sollten von der Sperrung ausgenommen bleiben, doch wurde die Ausschilderung (Verbot für Fahrzeuge aller Art) erst auf Intervention des ADFC so angepasst, dass dies auch tatsächlich möglich und zulässig wurde.

Schulte-Marxloh-Straße

Die schon für das vergangene Jahr vorgesehenen Baumaßnahmen auf der Schulte-Marxloh-Straße (Rückbau auf je eine Richtungsfahrbahn und Anlage von Radfahrstreifen) haben endlich begonnen. Damit wurde der erste Schritt der geplanten umfangreichen Radverkehrsförderung im Bezirk Hamborn (die RiP berichtete) endlich angegangen. Nun sollten Kaiser-Friedrich-, Schlachthof- und Ziegelhorststraße folgen.

Nachtabschaltung von Lichtsignalanlagen

Die Stadt plant insgesamt 420 Ampeln nachts abzuschalten. In den Bezirksvertretungen gab es dazu teils erhebliche Sicherheitsbedenken. So wurde z.B. befürchtet, dass es auf dem Straßenzug der ehemaligen B 8 zwischen Hamborn und Marxloh wieder zu verstärkten Autorennen kommen wird, wenn es keine bremsenden Ampeln mehr gibt. Auch um die Sicherheit von Radfahrer, Fußgängern und den ÖPNV sowie die durch Lichtsignale beschleunigte Straßenbahn sorgten sich die Bezirkspolitiker und stellten jede Menge Ausnahmen von der vorgeschlagenen Liste, zum großen Teil einstimmig. Im Verkehrsausschuss und im Rat teilten aber nur SPD und Linke diese Befürchtungen und lehnten die uneingeschränkte Liste ab. Bleibt zu hoffen, dass sich die Befürchtungen der Politiker vor Ort nicht bewahrheiten und schwere Unfälle möglichst nicht eintreten werden.

Erneuerung Karl-Lehr-Brücke

Noch in diesem Jahr soll mit der Erneuerung der Brücke über den Vinckekanal begonnen werden. Die Planung sah neben Rad- und Fußwegen und einem eigenen Gleiskörper für die Straßenbahn auch zwei Fahrstreifen je Richtung für den Autoverkehr vor. Um Ruhrort vor einer übermäßigen Umweltbelastung (Stichworte Lärm und Feinstaub) zu schützen, soll es jetzt nur jeweils einen Fahrstreifen geben. Der gewonnene Platz soll dem Radverkehr zu Gute kommen.


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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Sommer 2007.
Für Nachfragen, Kommentare: RadImPott@freenet.de