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RAD im Pott Sommer 2007 Duisburg

Grünvernetzung Duisburg-West

Neue Wege

Im vergangenen Jahr brachte die Stadt unter dem Titel "Neue Wege" eine Karte mit Tourenvorschlägen für den Duisburger Norden heraus. Soeben erschienen ist die zweite Karte dieser Reihe mit sechs Radtourentipps durch den Duisburger Westen.

Die neu entstandene Karte "Grünvernetzung Duisburg-West" stellt die Stadt- und Grünentwicklung der letzten 20 bis 30 Jahre im Duisburger Westen vor. Die vielen neu entstandenen Wege und Freiflächen fügen sich zu einem
Umschlagbild der Krate Neue Wege mit Radfahrern vor einer Kirche
veritablen Netz von Grünverbindungen durch den linksrheinischen Teil Duisburgs. Kohle und Stahl haben sich längst zurückgezogen aus den Ortsteilen, die Flächen haben neue Nutzungen gefunden: z. B. als großzügig angelegter, ins Grünsystem eingebetteter Gewerbepark, wie der Businesspark Niederrhein, als Parkanlage, wie der Diergardt-Park und der Rheinpreußenpark oder als Logistikpark. Auch die natürlichen Kiesvorkommen des Rhein-Altstromtals haben die Flächenentwicklung im Duisburger Westen wesentlich geprägt: Ehemalige Kiesgruben wurden zu Seen, die für eine Freizeit- und Erholungsnutzung ausgebaut wurden.

Über Grünverbindungen ist ein Netz entstanden, das als Fuß- und Radwegeverbindung der Naherholung dient. Auf der ehemaligen Bahnstrecke von Hohenbudberg nach Baerl entstand eine 5,5 km lange Grünverbindung zwischen Friemersheim und dem Erholungsgebiet Schwafheim. Zusammen mit den natürlichen Landschaftsbestandteilen, dem weiten Rheinvorland und den landwirtschaftlich und dörflich geprägten Ortsteilen, bietet der Duisburger Westen ein hohes Maß an Lebensqualität. Nicht zuletzt deshalb ist er als Wohnstandort so begehrt.

Die sechs Radtourentipps mit einer Länge zwischen 15 km und 37 km zeigen die Vielfältigkeit des Raumes und verbinden die unterschiedlichen Teile miteinander. So zeigt beispielsweise die Tour 5, der "LoLa Rundkurs", die Entwicklung der ehemaligen Kruppschen Werke zu einem Logistikpark und führt in die Natur-Landschaft des Rheinvorlandes.

Die Karte wurde vom Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement und Amt für Umwelt und Grün erstellt und durch Sponsoren finanziert. Sie ist ab sofort kostenlos bei den Sponsoren und vielen weiteren Stellen erhältlich, z.B. bei der Tourist Information, bei allen Bezirksämtern, im Stadthaus und natürlich auch in der ADFC-Geschäftsstelle.

Am Sonntag, dem 29.07., bietet der ADFC eine Radtour an, um die Karte vorzustellen. (siehe Seite 68).

HF


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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Sommer 2007.
Für Nachfragen, Kommentare: RadImPott@freenet.de