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| RAD im Pott Sommer 2007 | Essen |
Lindner legte sehr anschaulich die Prognosen für die zu erwartende demographische Entwicklung, hervorgerufen durch eine Überalterung der Bevölkerung in Verbindung mit der abnehmenden Zahl an Kindern und die aus dieser Entwicklung abzuleitenden strategischen Ziele dar. Gerade für die Ruhrgebietsstädte bestünden diese in einer Erhöhung der Lebensqualität, um junge Familien und neue Unternehmen anzusiedeln. Lebensqualität bedeute aber auch Bewegungsqualität, bedeute Sicherheit und Gesundheit. Mit einem aus 7 Punkten bestehenden Handlungskonzept zeigte Lindner auf, wie dies umzusetzen sei. Ziel müsse sein, eine kommunale Nah-Mobilität in punkto Wohnen, Erleben und Bewegen zu erreichen. Ein entscheidender Faktor sei dabei der Radverkehr!
Bei der anschließenden, sehr intensiv und sachlich geführten Diskussion waren dann allerdings doch mehr die Essener Podiumsteilnehmer gefragt, da vermehrt die ureigenen Essener Probleme beim Radverkehr im Mittelpunkt standen. Dass speziell hierfür ein intensives Bedürfnis herrscht, wurde daran deutlich, dass für die geplante Führung durch die Fotoausstellung "Radfahren in Essen" keine Zeit mehr übrig war.
J.B.
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