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| RAD im Pott Herbst 2007 | Im Pott |
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Nach diesem wenig viel versprechenden Beginn konnte es nur noch besser werden. Der Ruhrtalradweg überzeugt im Großen und Ganzen als ein flussbegleitender Radwanderweg, der das Zeug hat, zu den schönsten in Deutschland zu zählen. Lediglich der Abschnitt zwischen Olsberg und Bestwig lässt zu wünschen übrig. Das liegt nicht an den Steigungen, die manchmal herausfordern, sondern an der Wegführung direkt an der dicht befahrenen B7, so dass der Verkehr mit den vielen LKW.s direkt, ohne trennenden Grünstreifen, neben dem Radler entlangrauscht. Zwar fährt man auch zwischen Meschede und Freienohl straßenbegleitend, aber zumindest ist die Straße dort nicht mehr so dicht befahren.
Ab Arnsberg lässt der Radweg aber keine Wünsche mehr offen und je mehr man sich dem Ruhrgebiet nähert, desto schöner wird er - entgegen allen Klischees. Er verlässt die Straßen und führt durch Felder oder autofrei direkt neben dem Fluss. Die Sehenswürdigkeiten häufen sich zwischen Schwerte und Mülheim, so dass man sie gar nicht alle bei einer Tourendauer von vier Tagen anschauen kann.
Insgesamt ist der Ruhrtalradweg ein wunderschönes Raderlebnis, dem man nur wünschen kann, dass er von vielen Radwanderern aus fernen Regionen entdeckt wird.
vb
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