Trend? Klapprad
Nicht nur in Großstädten wie Köln und Berlin werden sie immer häufiger
gesehen: 70er Jahre Klappräder. Verschmäht und verrufen bei ambitionierten
Fahrradfahrern, kommen sie als preiswertes und trendiges Verkehrsmittel
bei modebewußten Jüngeren zu neuen Ehren. Im Windschatten der modernen und
anspruchsvollen Falträder hat sich da eine unkonventionelle
Retro-Gegenbewegung
 |
| In voller Fahrt: historisches Klapprad |
gebildet. Für kurze Strecken in der Stadt und leichtere Personen reicht
auch so ein altes Schätzchen und unterstreicht die Individualität des
Nutzers. Besonders bei großen oder schweren Personen muß allerdings vor
Rahmenbrüchen gewarnt werden.
So weit allerdings, dass echte Liebhaberpreise gezahlt werden, reicht es
bislang nur zum Teil. Das zeigte eine Recherche im Internet. Vielleicht
besteht jetzt eine günstige Gelegenheit das gute Stück an den Mann zu
bringen. Denn das Angebot ist naturgemäß begrenzt.
Ältere Fahrradfahrer gesucht
Frau Prof. Dr. Maria Limbourg von der Universität Duisburg-Essen sucht
ältere Radfahrer und Radfahrerinnen ab ca. 65 Jahren, die noch häufig mit
dem Fahrrad unterwegs sind. Die Wissenschaftler sind daran interessiert,
zu erfahren, wie sie es geschafft haben, das Radfahren bis in höhere
Lebensalter als Mobilitätsform aufrecht zu erhalten.
Im Rahmen eines Projektes der Butz-Stiftung werden Interviews mit älteren
Menschen zu ihrer Mobilitätsgeschichte durchgeführt. Die Interviews können
telefonisch oder als persönliches Gespräch erfolgen. Die befragten
Personen bleiben selbstverständlich anonym.
Kontakttelefone sind direkt bei Fr. Prof. Dr. Maria Limbourg (0201) 183
3756 sowie beim Sekretariat (0201) 183 3567.
Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Frühjahr 2007.
Für Nachfragen, Kommentare: RadImPott@freenet.de