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RAD im Pott Winter 2006 Essen

Neues von den Fahrradverbänden

Aktion Autofreier Tag

Am 22. September fand wie in jedem Jahr der "Europaweite Autofreie Tag" statt, der in Essen im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen in Europa mangels offizieller Unterstützung nach wie vor kaum wahrgenommen wird. In den letzten Jahren waren es eigentlich nur die Fahrradverbände ADFC und EFI, welche entsprechende Aktionen veranstalteten, mal mit mehr, mal mit weniger Resonanz. Dadurch wird es auch intern von Jahr zu Jahr immer schwieriger, Leute für eine Aktion zu mobilisieren.

Und so fand in diesem Jahr statt des angekündigten Kunsthappenings mit Fahrrädern auf dem Viehofer Platz eine zwar kleine, aber doch feine Kundgebung statt, um überhaupt auf diesen Aktionstag hinzuweisen. Mit an Fahrrädern befestigten Spruchtafeln "Ohne Moos nix los -- Radverkehr am Boden -- in 1.600 Städten Autofreier Tag" standen die Aktivisten von ADFC und EFI zwei Stunden lang mitten in der nachmittäglichen Rush-Hour auf dem Grünstreifen des Viehofer Platzes, immerhin unterstützt von einen Vertreter des VCD. Und drumherum tobte wie gehabt der Autoverkehr.

J.B.


Radverkehrsseminar Darup

Diesmal hatte das von ADFC und EFI ausgerichtete Fahrradseminar im AWO-Tagungshaus im münsterländischen Darup nicht allein den Radverkehr in Essen als Schwerpunkt, sondern befasste sich auch intensiv mit der Mitgliederwerbung für den ADFC. Dafür waren extra zwei Experten des
Gruppen-Foto der Seminarteilnehmer mit Rädern
Die Seminarteilnehmer in Darup
ADFC-Bundesverbandes gekommen, die den Aktiven vor Ort zeigen sollten, wie man am besten neue Mitglieder wirbt. Denn dass man neue Leute benötigt, steht außer Frage, will der ADFC doch auch in Zukunft als Lobby für alle Radler überzeugend dastehen.

Zunächst wurde das theoretische Grundgerüst vermittelt, danach ging es mit Rollenspielen weiter. Letztere waren recht unterhaltsam, schnell wurde aber auch klar, dass es gar nicht so einfach ist, beispielsweise am Infostand Passanten so anzusprechen, dass dieses nicht in plumpe Anmache abgleitet.

Eine sicherlich lehrreiche Informationsveranstaltung, die neben dem wieder mal sehr leckeren Essen den Aufenthalt in Darup zu einem rundum gelungenen Wochenende gemacht hat.

J.B.


Klaus Wermker bei ADFC und EFI

Klaus Wermker, Essens oberster Stadtentwickler, stattet am Freitag, den 19. Januar (um 19.30 Uhr!) ADFC und EFI bei ihrem turnusmäßigen Treffen im Verkehrs- und Umweltzentrum in der Maxstraße 11 einen Besuch ab. Wermkers Aufgabenbereich besteht darin, Leitlinien für eine zuküftige Stadtentwicklung zu konzipieren, wobei neben stadtplanerischen Aspekten vor allem die sozial- bzw. bevölkerungspolitische Entwicklung der Stadt eine Rolle spielt. Dabei steht derzeit die Entwicklung benachteiligter Stadtteile wie Altendorf und Katerberg ganz oben auf der Agenda. Hier bieten sich auch Entwicklungsmöglichkeiten für den innerstädtischen Radverkehr an.

Aber auch der Freizeitradverkehr ist ein Thema für Wermkers Amt. So wurde beispielsweise in den 90er Jahren die "Internationale Bauausstellung Emscherpark" begleitet, ohne die es mit Sicherheit nicht die ganzen "Hinterlassenschaften" wie den Emscher-Park-Radweg, den Zollvereinweg oder die RevierRad-Stationen geben würde. Aktuelles Thema in Zusammenarbeit mit allen Kommunen entlang der Ruhr ist derzeit der Ruhrtal-Radweg in Verbindung mit dem Ausbau des Fahrrad-Tourismus im Ruhrgebiet - ein Potential, das noch lange nicht ausgeschöpft ist.

J.B.


Weihnachtsfeier mit Jahresrückblick

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, wenn am Freitag, dem 15. Dezember ab 19.30 Uhr im Verkehrs- und Umweltzentrum die traditionelle Jahresabschluss- und Weihnachtsfeier von EFI und ADFC stattfindet. Neben Glühwein und Gebäck erwartet die Gäste auch eine ADFC-Präsenttasche mit Karten und Broschüren (solange der Vorrat reicht). Einen Rückblick auf Höhepunkte des Jahres 2006 aus Sicht der Fahrradverbände präsentiert ADFC-Vorsitzender Jörg Brinkmann. Vielleicht lässt sich auch bereits die eine oder andere Aktion oder Radtour für das kommende Jahr planen.

K.R.


GPS-Seminar

Global-Position-System -- eins der momentan heißesten Themen für viele Radler. Sie träumen von der sorglosen GPS-Navigation wie im Auto. Mancher hat schon Mobilgeräte von Discountern an sein Rad gehängt - und wurde bitter enttäuscht. Denn die Anforderungen am Fahrrad sind höher als beim Auto. Peter Hansen vom ADFC Bottrop wird in seiner Präsentation für Einsteiger die Möglichkeikeiten und Grenzen dieser neuen Technik darstellen. Dabei wird er auf die unterschiedlichen Zielgruppen eingehen. Die Veranstaltung findet statt am Montag, dem 5. Februar 2007 um 20.00 Uhr im Verkehrs- und Umweltzentrum (VUZ) in der Maxstraße 11. Es wird keine Gebühr erhoben, würde sich aber ggf. über eine Spende freuen. Vielleicht kauft ja der ein oder andere anstatt eines GPS vorerst doch noch eine herkömmliche Karte im VUZ.

K.R.


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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Winter 2006.
Für Nachfragen, Kommentare: RadImPott@freenet.de