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| RAD im Pott Winter 2006 | Mülheim |
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| Die Leineweberstraße ist als breite Fußgängerzone noch nicht gut mit dem Auto erreichbar. |
Mit dem Antrag der SPD zur Öffnung der Leineweberstraße sind nun alle diesel-und benzingetriebenen Zeitgenossen gewissermaßen in Poolposition. Die Mülheimer Innenstadt ließe sich innerhalb von weniger als 60 Sekunden durchfahren: Mülheim einfach links mit Altstadt und rechts mit Schlossstrasse liegen (und das übliche Stoffgemisch aus Feinstaub, Co² und co. hinter sich) lassend! Dumm nur, dass schon aus der breiten Zustimmung deutlich wurde, dass dann kaum jemand mehr freiwillig die Innerstädtische Ortsumgehung benutzen würde -- zumindest theoretisch. Denn eine
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| Der anschließende Dickswall ist bereits gut mit dem Auto erreichbar und lädt Mülheimer Politiker zum Flanieren ein. |
Übrigens standen von rund 100 Ladenlokalen auf der Leineweberstraße am 10.11.2006 gerade mal zwei leer! Selbstverständlich gab es in den übrigen Ladenlokalen auch 1-Euro-Läden und Döner-Restaurants - eben wie es "euch" gefällt. Es stellt sich somit auch die Frage, was eigentlich so schlimm an der heutigen Leineweberstraße ist? Die Leineweberstraße spiegelt hier lediglich die Geiz-ist-Geil-Mentalität der Bevölkerung wieder. Vielleicht erinnern ramschigen Ladenlokale die Politik aber auch zu sehr an die eigene, Hartz IV-durchwachsene Bevölkerung.
KLR
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