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RAD im Pott Winter 2006 Oberhausen

ADFC beim Emscher-Dialog

In diesem Jahr hat die Emschergenossenschaft wieder zu einem großen Forum eingeladen, um die Fortschritte und Planungen zur Umgestaltung der Emscher in einen natürlichen Fluss vorzustellen. Die Großveranstaltung fand in diesem Jahr im Rheinischen Industriemuseum Oberhausen statt. Erstmals war der ADFC auch eingeladen. Da der Landesverband aus Termingründen leider nicht teilnehmen konnte, übernahmen es die ADFC Kreisverbände Oberhausen (Dr. Vera Bücker) und Bottrop (Peter Hansen), den ADFC zu vertreten.

Am 21. September eröffnete unter der Schirmherrschaft der Landesregierung mit einem Grußwort des NRW-Umweltministers Eckhard Uhlenberg der Emscher-Dialog im gut gefüllten Forum des Industriemuseums vor ca. 400
Foto des ADFC-Info-Tisches (mit ADFC-Überwurf)
Personen. Der Vorsitzende der Emschergenossenschaft, Dr. Jochen Stemplewski, erläuterte die visionären Pläne, die Emscher wieder in einen naturnahen Fluss zu verwandeln, mit Auenlandschaften, Bäumen und Fuß- und Radwegen. Diese sollen die Emscher von der Quelle bis zur Mündung begleiten und stellen einen wichtigen Beitrag dar, um das Neue Emschertal in ein Naherholungsgebiet und eine attraktive Region zu verwandeln.

Nach der Kaffeepause berichteten Vertreter der Städte Gelsenkirchen, Dortmund, Herten und Bottrop von "ihren" Emscherprojekten. Radwege spielen dabei in Gelsenkirchen eine Rolle, da eine Radtrasse zwischen der Rungenberghalde in Buer und dem Hafen Grimberg am Rhein-Herne-Kanal auf den Spuren der Bahn der ehemaligen Zeche Hugo geplant ist.

Der ADFC war mit einem Stand im "Kesselhaus" vertreten, denn die Emschergenossenschaft hatte ihn mit der Bitte angesprochen, auf dem "Markt der Möglichkeiten" vertreten zu sein. Dort präsentierte er, günstig gelegen neben dem Buffet, die bisherigen Radwege an der Emscher mit Hilfe von ADFC-Karten aus Oberhausen, Mülheim, Gelsenkirchen und Dortmund. Aufgrund der vielen Gespräche am Rande entstand ein erster Kontakt zum Fahrradbeauftragten der Emschergenossenschaft, so dass Anlass zu der Hoffnung besteht, dass der ADFC den Ausbau des flussbegleitenden Radwegesystems kritisch begleiten kann.

vb


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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Winter 2006.
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