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RAD im Pott Sommer 2006 Mülheim

Teststrecke für Radler

Die Fahrradsaison hat wieder begonnen und immer öfter gehört zu einer guten Radausrüstung auch der (neu erworbene) Radcomputer / Rad-Tachometer.

Jeder Radler will natürlich seine gefahrenen Kilometer genau einschätzen können. Die Einstellung zur Ermittlung der gefahrenen Kilometer geschieht in den meisten Fällen über die Programmierung des Radumfangs. "Um die Genauigkeit der Einstellung einmal unter realen Fahrbedingungen zu überprüfen, wurde eine Teststrecke auf der nördlichen Seite der Mendener Brücke 'vermarkt'", so Ulrich Siekmann, Teamleiter des Vermessungsdienstes
Foto der Teststrecke, ein Strich auf dem Bürgersteig mit markiertem Anfangspunkt
Beginn der Teststrecke zur Einstellung des Fahrradtachometerss
des Amtes für Geodatenmanagement sowie Mitglied beim TSV Viktoria Mülheim und selbst aktiver Radler, Mountainbiker- und Rennradfahrer.

"Die Strecke wurde von mir elektro-optisch vermessen und beträgt exakt 1000 Meter," so Siekmann. Diese Aktion ist übrigens mit Zustimmung der Amtsleitung des Amtes für Geodatenmanagement, Vermessung und Kataster bei der Stadt Mülheim an der Ruhr erfolgt. Die "Teststrecke" ist auf der der Innenstadt zugewandten Seite der Brücke sichtbar markiert!

Zum Test-Ablauf

Am Start ist der Tacho auf 0,00 zu stellen, der Reifen exakt auf die Markierung zu stellen und dabei der Speichenmagnet unmittelbar hinter dem Impulsgeber (meistens an der Gabel) zu positionieren, damit der erste kommende Impuls auch den ersten Radumfang mit berücksichtigt.

Beim Umspringen auf 1 km ist das Rad sofort anzuhalten.

Die Differenz zur Sollstrecke kann nun durch Veränderung der Einstellung des Radumfangs weiter minimiert werden.

-- Gefahrene Radstrecke zu lang > Umfangseingabe vergrößern!

-- Gefahrene Radstrecke zu kurz > Umfangseingabe verkleinern!

Eine Änderung des Radumfangs um 2mm (bei U=2m) bewirkt eine Korrektur um 1m/km)

Dass eine Überprüfung immer mit dem gleichen Reifendruck erfolgen muss ist selbstverständlich, denn eine Änderung um 0,5 bar wirkt sich bei 1.000 Metern schon mit zirka zwei Metern aus, erläutert Ulrich Siekmann.

(Quelle: Stadt Mülheim an der Ruhr)


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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Sommer 2006.
Für Nachfragen, Kommentare: RadImPott@freenet.de