<< Neues für Essens Radler - Baumaßnahmen zurück zur Jahresübersicht "Das Rad ist in der Stadt das ideale Verkehrsmittel" >>


RAD im Pott Herbst 2006 Essen

Kunsthappening zur Fahrradkulturhauptstadt 2010

Am 22. September findet wie in jedem Jahr der "Europaweite Autofreie Tag" statt -- auf freiwilliger Basis, versteht sich. In jedem Jahr wächst die Beteiligung, zumindest was andere Städte und Regionen in Europa betrifft. Essen hat sich bislang ausgegrenzt, indem man offiziell eine Beteiligung an diesem europaweiten Aktionstag verweigerte. Statt dessen haben ADFC und EFI immer wieder mit ihren Aktionen auf diesen Tag aufmerksam gemacht. So auch in diesem Jahr.

Nun ist Essen stellvertretend für das Ruhrgebiet auch zur europäischen Kulturhauptstadt 2010 erklärt worden. Die Fahrradverbände beabsichtigen beide europäischen Gedanken - Autofreier Tag und Kulturhauptstadt - mit einer Kunstaktion am Fahrrad zusammenzubringen.

Unter dem Motto "Velokulturhauptstadt 2010" soll daher am Freitag, den 22. September, ab 15.00 Uhr auf dem Grünbereich des Rheinischen Platzes in der nördlichen Innenstadt eine wie auch immer geartete Fahrradskulptur, womöglich mit Moos und weiterem Grünüberzug garniert, aufgestellt werden. Weitere Infos gibt es unter Tel. (0176) 52 12 76 65 oder im Internet unter www.vuz-essen.de/adfc.


Leiter der Verkehrswacht Essen besucht ADFC und EFI

Karl-Heinz-Webels, Leiter der Verkehrswacht in Essen, stattet am Freitag, den 17. November (um 19.30 Uhr!) ADFC und EFI bei ihrem turnusmäßigen Treffen im Verkehrs- und Umweltzentrum in der Maxstraße 11 einen Besuch ab. Schon lange hat es Kontakte zu Herrn Webels und seinen Mitarbeitern bei der Stadt - er ist gleichzeitig auch Leiter der Bereiche Verkehrserziehung und Verkehrsaufklärung im Straßenverkehrsamt -- vor allem über die Verkehrssicherheitstage gegeben. Diese finden derzeit aber nur noch alle paar Jahre statt. Und so gilt es doch einmal zu festzustellen, ob und wie sich diese Zusammenarbeit auch darüber hinaus intensivieren ließe.


Essener auf Touren

Die beiden im April gestarteten Essener Weltumradler Mandy und Benny haben die Türkei erreicht, Der Bosporus wurde auf einer Autobahn überquert, Asien somit per Rad erreicht. Die Reise verlief bislang weitgehend komplikationslos. Auf ihrer homepage www.globecyclers.de ist viel von herzlicher Gastfreundschaft zu lesen, die ihnen bisher entgegen gebracht wurde. Bei der Unterkunftssuche half die Internetseite www.hospitalityclub.org, die ähnlich dem Dachgeber des ADFC kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten vermittelt.

Seit Anfang August ist mit Stefan Vandenesch ein weiterer Essener mit dem Rad auf Weltreisen. Zunächst umkreist er Afrika bis nach Kapstadt, um dann westwärts nach Südamerika überzusetzen. (www.fahrradabenteuer.de)

Sieben Rennradler des TV Kettwig nahmen dagegen an der "Tour de France touristes" teil, an 23 Tagen wurden immerhin 30.000 Höhenmeter bewältigt. Ruhiger angehen ließen es statt dessen 18 "Antisportler" aus Holsterhausen, die an mehreren Tagen ca. 270 km für einen karitativen Zweck zurücklegten. Ob sie alle die Kunde von der fahrradfreundlichen Stadt Essen in die Welt tragen?

KR


<< Neues für Essens Radler - Baumaßnahmen zurück zur Jahresübersicht "Das Rad ist in der Stadt das ideale Verkehrsmittel" >>


Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Herbst 2006.
Für Nachfragen, Kommentare: RadImPott@freenet.de