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RAD im Pott Herbst 2006 Mülheim

Zukunft der Fahrradwache am Kaufhof gesichert?

Eine bewachte Fahrradabstellanlage, wie sie am Kaufhof seit rund zehn Jahren besteht, ist auch für eine fahrradfreundliche Stadt eine vorbildliche Einrichtung. Zwar sind abgestellte Räder hier nicht versichert, dafür ist der Service kostenfrei und unkompliziert. Seit Bestehen gab es ein auf und ab hinsichtlich der Kontinuität der dortigen Mitarbeiter/innen, nicht zuletzt bedingt durch wechselnde politische Vorgaben auf dem sogenannten zweiten Arbeitsmarkt (ABM, "Arbeit statt Sozialhilfe", "1-Euro-Job" etc).

Die in der Regel sehr gute Akzeptanz in der Bevölkerung litt zuweilen auch an der nicht immer optimalen Zuverlässigkeit des Betriebes und dem Erscheinungsbild der Anlage.

Klar ist, dass mit dem voraussichtlichen Abbau der Anlage Ende September das nächste Kapitel im Betrieb aufgeschlagen werden muss. Der Standort
Foto der Parkanlage mit Fahrradständern und einem Aufsichsthäuschen
Bewachtes Fahrradparken in der Mülheimer City
fällt dem Ausbau der Leineweberstraße (neue Abbiegefahrstreifen für den Autoverkehr und Radfahrstreifen) im Rahmen von Ruhrbania zum Opfer.

Frank Schellberg, Geschäftsführer des Betreibers PIA e.V., ist optimistisch, kurzfristig eine attraktive Zwischenlösung in unmittelbarer Nähe anbieten zu können und so einer drohenden Schließung zu begegnen. Langfristig ist eine zentrale Anlage im Bereich der zukünftigen Ruhrpromenade vorgesehen. Ob bis dahin auch eine personelle Besetzung, z. B. auch mit Fahrradverleih sichergestellt sein wird, hängt nicht zuletzt von der zukünftigen Beschäftigungspolitik ab.


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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Herbst 2006.
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