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RAD im Pott Herbst 2006 Oberhausen

Einbahnstraßen für den Radverkehr öffnen

Seit Mitte der 90er Jahre gibt es gemeinsam mit der Stadtverwaltung Oberhausen die Verabredung, dass neue Einbahnstraßen grundsätzlich von Radfahrern/innen auch in Gegenrichtung befahren werden dürfen. Lediglich in Ausnahmefällen, wenn aufgrund der Verkehrssituation eine Gefährdung des Radverkehrs nicht auszuschließen ist, sollte von dieser Regelung abgewichen werden.

Da sich in letzter Zeit Hinweise auf Einbahnstraßen häuften, die für den Radverkehr nicht geöffnet sind, obwohl die Verkehrssituation dies zuließe, fragte der ADFC beim Bereich Tiefbau nach. Dabei wurde deutlich, dass es in den letzten Jahren keine systematische Überprüfung zur Öffnung von Einbahnstraßen für den Radverkehr mehr gegeben hat. Die Mitarbeiter der Stadt betonten jedoch, dass man an der Verabredung weiterhin festhalte. Der ADFC erhielt eine Liste der seit 2000 neu eingerichteten Einbahnstraßen, die in den nächsten Wochen von den Aktiven begutachtet werden. Die Verwaltung hat zugesagt, Öffnungsvorschlägen zügig nachzugehen und die Beschilderung entsprechend zu ändern.

Der ADFC bittet zusätzlich um Leserhinweise zu Einbahnstraßen im Stadtgebiet, die für den Radverkehr in Gegenrichtung geöffnet werden sollten (Tel. 0208/ 80 60 50 oder unter norbertmarissen@web.de).

nm


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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Herbst 2006.
Für Nachfragen, Kommentare: RadImPott@freenet.de