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RAD im Pott Herbst 2006 Im Pott

Befragung zur Oberflächenbeschaffenheit von Radwegen

In der diesjährigen Frühjahrs-Ausgabe der RAD im Pott wurde eine Befragungsaktion der Emschergenossenschaft bezüglich der Oberflächengestaltung zukünftiger Radwanderwege angekündigt. Konkret geht es um den weiteren Ausbau des "Emscherweges", der auf einer Länge von 106 Kilometern von der Quelle bei Holzwickede bis zur Mündung in den Rhein bei Dinslaken führt.

Im westlichen Teil des Gelsenkirchener Nordsternparks nahe der Stadtgrenze zu Essen hat man nun parallel zur Emscher auf einem Radwanderweg eine 620 Meter lange Musterstrecke eingerichtet, auf welcher man ausprobieren kann,
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ADFC-Radlergrupppe auf dem Nordsterngelände bei der Auswertung auf der Teststrecke
wie es sich z.B. auf Kunstharz, Asphalt oder Beton radfahren oder wandern lässt. Natürlich ist auch die bei Radlern eher unbeliebte wassergebundene Decke in Form von Dolomitsand berücksichtigt, die sich gerade in diesem heißen und trockenen Sommer durch ihre massive Staubentwicklung als besonders belastend für Radler wie auch für die Fahrradtechnik erwiesen hat.

Neben den Oberflächen können auch verschiedene Sitzgelegenheiten ausprobiert werden. Vor Ort besteht dann die Gelegenheit, Fragebögen auszufüllen, deren Ergebnisse später in die zukünftige Wegegestaltung mit einfließen sollen. Das ist eigentlich das erste Mal, dass Radfahrer wirklich konkret bei einer Radwegegestaltung Einfluss nehmen können. Insofern sollte man sich nicht die Chance entgehen lassen und an dieser Befragung teilnehmen. Bis März kommenden Jahres besteht noch die Gelegenheit dazu.

J.B.


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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Herbst 2006.
Für Nachfragen, Kommentare: RadImPott@freenet.de