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RAD im Pott Winter 2005 Oberhausen

ADFC-Vertreter zu Besuch bei Oberbürgermeister Klaus Wehling

Am 16. Juni ging der Wunsch des ADFC in Erfüllung, sich mit dem neuen Oberbürgermeister über gemeinsame Ziele auszutauschen. An dem Treffen nahmen von ADFC-Seite teil: Dr. Norbert Marißen, Burkhard Schmidt, Edwin Süselbeck, Dr. Vera Bücker. Die Stadt war mit dem Oberbürgermeister und dem Fahrradbeauftragten Dieter Baum vertreten. Vier Themen standen auf dem Programm:

Als Schirmherr der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" erklärte sich der Oberbürgermeister bereit, den Hauptpreis der Oberhausener Tombola zu überreichen.

Beim Thema Radtourismus ging es zum einen um die Anbindung Oberhausens an den Ruhrtalradweg. Dabei ist Ziel, dass Radwanderer Oberhausen nicht nur durchradeln, sondern auch die Stadt besuchen. Dazu wurden verschiedene Strategien überlegt, z.B. müssen Lokale und Unterkünfte, die in Ruhrnähe sind, auf dem Radweg ausgeschildert sein; Radwege zu Sehenswürdigkeiten in Alt-Oberhausen unter der Voraussetzung, dass ein möglichst autofreier Radweg von der Ruhr an den ausgewählten Zielen vorbei bis zum CentrO erarbeitet wird. Des weiteren wurde die Idee diskutiert mit den Partnerstädten Oberhausens in Austausch zu treten. Dazu will der ADFC mit Hilfe der Stadt Kontakte mit Fahrradvereinen in den Partnerstädten knüpfen mit dem Ziel des gegenseitigen Besuches. Möglich sind sowohl mehrtägige Besuche einer Radlergruppe, um in der Partnerstadt bzw. in ihrer Umgebung in Begleitung der dortigen Radexperten Radausflüge einschließlich Kulturprogramm zu machen als auch umgekehrt die Betreuung von Radtouristen der Partnerstadt.

Beim Komplex Radverkehrspolitik zogen die Gesprächspartner in erster Linie eine Bilanz des bisher Geschehenen. Der Oberbürgermeister verabschiedete mit einem besonderen Geschenk den bisher Verantwortlichen, Edwin Süselbeck, der den Oberhausener ADFC mittlerweile aus beruflichen Gründen nach Kiel verlassen hat. Weiter wurde vereinbart, eine gemeinsame Arbeitsgruppe einzusetzen, die das Thema weiter verfolgt.

Außerdem kam man überein, zum Sommer 2006 zum zweiten Mal gemeinsam für das Informationsblatt "O. Direkt -- Informationen aus dem Rathaus" eine Fahrradausgabe zu erarbeiten.

Für alle Themen werden in der nächsten Zeit gemeinsame Arbeitsgruppen eingesetzt.

Wehling betonte, dass ihm die Förderung des Radfahrens besonders am Herzen liege. So radelte er inzwischen gemeinsam mit der Verwaltungsspitze durch die Stadt, um die Problembereiche in Augenschein zu nehmen. Dabei konnte er sicherlich erkennen, dass man vom Rad aus einen neuen gründlicheren Blick für die wunden Punkte in Oberhausen erhält.

Insgesamt handelte es sich bei dem Treffen um ein atmosphärisch äußerst angenehmes und inhaltlich sehr ergiebiges Gespräch.

vb


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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Winter 2005.
Für Nachfragen, Kommentare: RadImPott@freenet.de