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RAD im Pott Sommer 2005 Essen

Sinneswandel beim Einzelhandelsverband?

Die Feinstaubdiskussion hat auch den Essener Einzelhandelsverband aufgeschreckt. Vor allem Diskussionen um die City-Maut, die beispielsweise in London für einen spürbaren Rückgang des Individualverkehrs und damit für bessere Luft sorgte, oder um ein vollständiges Fahrverbot innerhalb der Städte, haben den Geschäftsführer des Verbandes, Theodor Damann, zu einer Äußerung veranlasst, wie sie bis vor kurzem noch für undenkbar gehalten worden wäre.

In einem Ende März veröffentlichten Interwiew der Stadtspiegel-Gruppe (welche acht Anzeigenblätter des WAZ-Konzerns umfasst) gab ert auf die Frage, welche Alternativen er zu Fahrverbot und City-Maut sehe, zur Antwort, dass "die Fahrt in die Innenstadt durchaus mit dem Fahrrad (...) vollzogen werden sollte".

Welch ein Sinneswandel innerhalb des Verbandes, welcher noch vor we­ nigen Jahren die Umsetzung einer Radroute durch die Innenstadt massiv bekämpft hatte, indem man die Klagen von vier Geschäften gegen diese Radroute aktiv unterstützte. Wie die Zeiten sich doch ändern ...

J.B.


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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Sommer 2005.
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