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RAD im Pott Sommer 2005 Essen

Halbzeitbilanz für die Veranstaltungsreihe rund ums Fahrrad

Toller Auftakt für den Essener Fahrradfrühling

Wenn diese RAD im Pott erscheint, dürfte der größte Teil der 10.000 mal aufgelegten Veranstaltungsbroschüre zum "Essener Fahrradfrühling" unter die Leute gebracht worden zu sein. Aber dann läuft die Veranstaltungsreihe auch schon fast drei Monate lang. Halbzeit -- Anlass für eine erste Bilanz.

Den offiziellen Startschuss gab Bürgermeister Rolf Fliß am 16. März im Beisein von Jan-Dirk Püttmann, Bürgermeister aus Dülmen und stellvertretender Vorsitzender der "Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte in NRW" (AGFS), sowie von Ulrich Mahlburg vom Landesverkehrsministrium; letzterer kommt übrigens auch aus Essen. Gleichzeitig wurde im Rathausfoyer die Fotoausstellung der AGFS präsentiert, wobei die Honoratioren auch noch gemeinsam mehrere Runden auf dem Vierer-Tandem der AGFS drehen durften.

Foto der Personen vor einer Stellwand mit dem offiziellen Plakat
Enthüllung des offiziellen Plakats zum Fahrradfrühling: v.l.n.r. Ulrich Mahlburg, Christian Wagener, Rolf Fliß und Jan-Dirk Püttmann
Die erste Veranstaltung des Fahrradfrühlings fand bereits wenige Tage zuvor in der neuen VHS statt. Wolfgang Kessler von der EFI hatte über seine siebenwöchige Island-Radtour berichtet, wobei er neben vielen Bildern ausführlich die geologischen Besonderheiten der vulkanisch geprägten Insel beleuchtete. Bedauerlicherweise hatte die VHS wohl nicht mit so vielen Besuchern gerechnet, denn leider erwies sich der von der VHS zur Verfügung gestellte Raum für die 40 erschienenen Personen als viel zu klein.

Über 50 Personen kamen zum Vortrag des Essener ADFC-Vorsitzenden Jörg Brinkmann, der Mitte April zum Thema "Radfahren in Essen" referierte. Immerhin wurde hierzu seitens der VHS der kleine Hörsaal gestellt. 83 Personen nahmen dann drei Tage später an der an den Vortrag gekop­ pelten Radtour durch Essen teil -- trotz des trüben Wetters und trotz des gleichzeitig stattfindenden "Ruhr-Marathons".

30 Personen waren es schließlich, die zum radverkehrsrechtlichen Vortrag des EFI-Sprechers Rolf Fliß gekommen waren. Auch hier wurde anschließend die Theorie mittels einer kleinen Radtour in die Praxis umgesetzt, wobei vor Ort vertiefende Erläuterungen erfolgten. Allen Vorträgen war übrigens gemeinsam, dass die jeweils veranschlagten 2 Stunden bei weitem nicht ausreichten.

Ein voller Erfolg waren auch die Verkehrssicherheitstage am Baldeneysee, bei denen der Radverkehr zwar nicht alleiniges Thema war,
Foto der Personen vor der Straßenbahn mit Werbeaufklebern für den Fahrradfrühling
Startschuss für die Fahrradfrühling-Bahn: v.l.n.r. EVAG-Vorstandschef Dr. Horst Zierold, Bürgermeister Rolf Fliß, ADFC-Vorsitzender Jörg Brinkmann und Fahrradbeauftragter Christian Wagener
angesichts der großen Zahl um den See radelnder Bürger dennoch eine große Rolle spielte. Fleißig gesammelt wurden die Stempel für das Programmheft, denn schließlich winkt zum Abschluss des Fahrradfrühlings ein Fahrrad als Hauptgewinn. Ebenso stark gefragt waren die Stempel natürlich auch auf den bislang durchgeführten Radtouren von ADFC und EFI. Die Radtouren selbst haben sich bislang eines überdurchschnittlichen Zuspruchs erfreut, eine ähnlich hohe Teilnehmerzahl wie bei der oben erwähnten Tour durch Essen ist schon lange nicht mehr zu verzeichnen gewesen.

Was hat sich sonst getan? Seit kurzem fährt ein Straßenbahnzug der EVAG für den "Essener Fahrradfrühling" Reklame, eingesetzt wird er vornehmlich auf den Linien 103, 105 und 106. Der Freistempler für die städtische Post weist ebenfalls das neuentwickelte Logo für den Fahrradfrühling auf.

Wer sich jetzt von alledem noch inspirieren lässt und an der Veranstaltungsreihe teilnehmen möchte, um eine ausreichende Zahl von Stempeln für die Teilnahme an der Verlosung zu sammeln, der sollte sich beeilen -- fünf Stempel sind Minimum! Veranstaltungsbroschüren mit der Stempelkarte sind derzeit noch bei diversen städtischen Einrichtungen, bei einigen Radhändlern und natürlich bei ADFC und EFI im Verkehrs- und Umweltzentrum in der Maxstraße erhältlich.

J.B.


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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Sommer 2005.
Für Nachfragen, Kommentare: RadImPott@freenet.de