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RAD im Pott Sommer 2005 Im Pott

DSK und Lippeverband lassen Lippe-Fähre vom Stapel

Per Muskelkraft können Ausflügler nun die Lippe bei Dorsten überqueren. Am 13. Mai nahm die Deutsche Steinkohle AG (DSK) und die Emscher Genossenschaft Lippeverband (EGLV) die "Lippe-Fähre Baldur" offiziell in Betrieb. Als erste Lippefähre seit rund 60 Jahren weist sie Radlern und Spaziergängern den Weg übers Wasser. Angetrieben wird die Fähre vom jeweiligen Benutzer per Handkurbel -- dafür ist das Übersetzen kostenlos.

Die Fähre quert die Lippe dort, wo vor Jahrzehnten ein Fährmann Bergleute zur Schicht auf der 1930 stillgelegten Zeche Baldur ruderte. Die moderne Fähre soll vor allem Ausflügler befördern, sie ist Teil des Dorstener Radwegenetzes und der neuen Themenroute "Hammbach und Lippe". Sie bietet Platz für vier bis sechs Personen und zwei Fahrräder. Gebaut wurde die Lippe-Fähre von Auszubildenden der Bergwerke Auguste Victoria/Blumenthal und Lippe der DSK. Der Lippeverband zeichnet verantwortlich für Genehmigung und Anlage der Uferstellen und Zuwege sowie für den Betrieb.


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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Sommer 2005.
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