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| RAD im Pott Winter 2004 | Oberhausen |
Was war passiert? Auf ein Schreiben an die Veranstalter erfolgte leider keine Reaktion. Der Bereich für öffentliche Ordnung teilte dann aber auf Anfrage mit, dass mit mehr als 30.000 Besucherinnen und
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Hier ist kritisch zu bemerken, dass der Stadt Oberhausen die Sensibilität des Bereichs um das Stadion bekannt ist, denn sonst würde die Lindnerstraße nicht bei Heimspielen von Rot-Weiß Oberhausen gesperrt. Auch wenn während der Vorbereitung der Hundeveranstaltung beispielsweise nur die Hälfte der tatsächlichen Besucherzahl erwartet worden war, so wären dies wesentlich mehr Personen gewesen als zu einem durchschnittlichen Fußballspiel. Trotzdem sind dem Veranstalter offensichtlich nicht ausreichende Auflagen gemacht worden, um das Fehlverhalten der motorisierten Besucher von vorneherein zu verhindern. Eine einfache Möglichkeit wäre zum Beispiel das Spannen von Absperrbändern entlang der Fuß- und Radwege zur Straße hin gewe sen, um das Falschparken zu verhindern.
Am Stadion Niederrhein treffen sich mehrere überregionale Radwege, die gerade auch am Wochenende gerne von Familien mit Kindern genutzt werden. Daher kann die Nutzung der Wege als Parkfläche in keinem Fall toleriert werden, wie es in diesem Fall von seiten der Stadt geschehen ist. Damit es zukünftig nicht mehr zu den beschriebenen Gefährdungen kommt, ist zu hoffen, dass die Oberhausener Verwaltung erkennt, dass im Bereich des Stadions jegliche Veranstaltung (und nicht nur Fußballspiele) leicht zu einem Chaos führen kann. Daher müssen einerseits den Veranstaltern stärkere Auflagen gemacht werden. An dererseits muss auch die Präsenz des Ordnungsdienstes vor Ort verstärkt werden, da wie geschehen nicht unbedingt Verlass auf die vom Veranstalter eingesetzten Ordner ist.
Joachim Danzig
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