<< NRZ-Serie setzt Schwerpunkt zurück zur Jahresübersicht Parkchaos am Niederrheinstadion >>


RAD im Pott Winter 2004 Oberhausen

Angebotsstreifen Tannenbergstraße

Polizei forderte Verbesserung

Wer bisher als Radfahrer die Radwege an der Tannenbergstraße in Alt-Oberhausen benutzte, ärgerte sich über die Hügel, die von den Wurzeln der zahlreichen Bäume aufgeworfen worden waren. Nicht nur
Foto eines Radfahrstreifens an einer Straße mit Radfahrer
deshalb musste dieser Radweg seit vielen Jahren nicht mehr benutzt werden.

Die Polizei setzte sich dafür ein, dass die Straße nun komfortabler und sicherer ist. Die alten Holperradwege wurden aufgegeben (und dienen heute als Parkstreifen), Radfahrer rollen fast auf der gesamten Länge von der Mülheimer bis zur Ebertstraße über Angebotsstreifen. Die Stadt griff damit den Vorschlag der Polizei auf, den auch der ADFC unterstützte.

süs


Freier Rechtsabbieger für 100 PKWs am Tag

Die Stadt Oberhausen hat seit einigen Wochen eine Lichtsignalanlage an einer Kreuzung mit freiem Rechtsabbieger so aktiviert, dass Radfahrer die permanente Rotschaltung nur durch das Betätigen einer Drucktaste unterbrechen können. Das pikante daran ist, dass der Rechtsabbieger nur von ca. 100 PKWs pro Tag genutzt wird. Es handelt sich um die
Foto der Radfahrer mit ihren Rädern hinter einem Zaun aufgereiht
Teilnehmer/innen der ADFC-Münsterland-Radtour am 17./18.09. vor Schloss Darfeld. Wegen des großen Anklangs werden auch 2005 Mehrtagestouren im Radtourenkalender der "RAD im Pott" angeboten.
Zufahrt zum Institut UMSICHT an der Kreuzung Osterfelder Str./ Europaallee. Zwar soll hier in ferner Zukunft ein hohes Ver­ kehrsaufkommen abgewickelt werden (Zufahrt zum Ovisionsgelände), zur Zeit aber sagen sich dort noch Fuchs und Hase "gute Nacht". Fällt die Verkehrsplanung in Oberhausen in alte radfahrerunfreundliche Verhaltens- und Planungsmuster zurück? Hoffentlich nicht. Der ADFC empfiehlt, die Lichtzeichenanlage für Radler zuzuhängen und den freien Rechtsabbieger mit "Vorfahrt achten" auszuschildern.


Friesenstraße wird umgestaltet

Als einer der schlechtesten Radwege Oberhausens gilt der entlang der Friesenstraße in Buschhausen. Im Bereich der zahlreichen Straßenbäume ist der Radweg einfach unterbrochen. Dadurch bestehen scharfe Kanten, die zu heftigen Schlägen während der Fahrt führen. Falschparker blockieren zudem den Radweg, der seit vielen Jahren nicht mehr benutzt werden muss.

Dies wird bald ein Ende haben: Der Radweg wird aufgegeben, die Angebotsstreifen, die bisher an der Lanterstraße endeten, werden bis zur Bachstraße verlängert. Damit entsteht ab der Mecklenburger Straße erstmals überhaupt eine Radverkehrsanlage.

Alle Parteien der Bezirksvertretung Sterkrade sprachen sich mitten im Wahlkampf für die Verbesserung aus, was ein weiterer Beleg für die Ernsthaftigkeit der Radverkehrsförderung ist.

süs


Gefahrenstelle wurde noch nicht beseitigt

Die gefährlichen Drängelgitter auf der Pfälzer Straße wurden bislang noch nicht beseitigt (siehe RAD im Pott 3/2004). Dies erstaunt umso mehr, da die Drängelgitter nicht dem Stand der Technik entsprechen. RiP wird weiter berichten.

süs


<< NRZ-Serie setzt Schwerpunkt zurück zur Jahresübersicht Parkchaos am Niederrheinstadion >>


Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Winter 2004.
Für Nachfragen, Kommentare: RadImPott@freenet.de