Angebotsstreifen Tannenbergstraße
Polizei forderte Verbesserung
Wer bisher als Radfahrer die Radwege an der Tannenbergstraße in
Alt-Oberhausen benutzte, ärgerte sich über die Hügel, die von den
Wurzeln der zahlreichen Bäume aufgeworfen worden waren. Nicht nur
deshalb musste dieser Radweg seit vielen Jahren nicht mehr benutzt
werden.
Die Polizei setzte sich dafür ein, dass die Straße nun komfortabler
und sicherer ist. Die alten Holperradwege wurden aufgegeben (und
dienen heute als Parkstreifen), Radfahrer rollen fast auf der gesamten
Länge von der Mülheimer bis zur Ebertstraße über Angebotsstreifen. Die
Stadt griff damit den Vorschlag der Polizei auf, den auch der ADFC
unterstützte.
süs
Freier Rechtsabbieger für 100 PKWs am Tag
Die Stadt Oberhausen hat seit einigen Wochen eine Lichtsignalanlage an
einer Kreuzung mit freiem Rechtsabbieger so aktiviert, dass Radfahrer
die permanente Rotschaltung nur durch das Betätigen einer Drucktaste
unterbrechen können. Das pikante daran ist, dass der Rechtsabbieger
nur von ca. 100 PKWs pro Tag genutzt wird. Es handelt sich um die
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| Teilnehmer/innen der ADFC-Münsterland-Radtour am 17./18.09. vor Schloss Darfeld. Wegen des großen Anklangs werden auch 2005 Mehrtagestouren im Radtourenkalender der "RAD im Pott" angeboten. |
Zufahrt zum Institut UMSICHT an der Kreuzung Osterfelder Str./
Europaallee. Zwar soll hier in ferner Zukunft ein hohes Ver
kehrsaufkommen abgewickelt werden (Zufahrt zum Ovisionsgelände), zur
Zeit aber sagen sich dort noch Fuchs und Hase "gute Nacht". Fällt die
Verkehrsplanung in Oberhausen in alte radfahrerunfreundliche
Verhaltens- und Planungsmuster zurück? Hoffentlich nicht. Der ADFC
empfiehlt, die Lichtzeichenanlage für Radler zuzuhängen und den freien
Rechtsabbieger mit "Vorfahrt achten" auszuschildern.
mß
Friesenstraße wird umgestaltet
Als einer der schlechtesten Radwege Oberhausens gilt der entlang der
Friesenstraße in Buschhausen. Im Bereich der zahlreichen Straßenbäume
ist der Radweg einfach unterbrochen. Dadurch bestehen scharfe Kanten,
die zu heftigen Schlägen während der Fahrt führen. Falschparker
blockieren zudem den Radweg, der seit vielen Jahren nicht mehr benutzt
werden muss.
Dies wird bald ein Ende haben: Der Radweg wird aufgegeben, die
Angebotsstreifen, die bisher an der Lanterstraße endeten, werden bis
zur Bachstraße verlängert. Damit entsteht ab der Mecklenburger Straße
erstmals überhaupt eine Radverkehrsanlage.
Alle Parteien der Bezirksvertretung Sterkrade sprachen sich mitten im
Wahlkampf für die Verbesserung aus, was ein weiterer Beleg für die
Ernsthaftigkeit der Radverkehrsförderung ist.
süs
Gefahrenstelle wurde noch nicht beseitigt
Die gefährlichen Drängelgitter auf der Pfälzer Straße wurden bislang
noch nicht beseitigt (siehe RAD im Pott
3/2004). Dies erstaunt umso mehr, da die Drängelgitter nicht dem Stand
der Technik entsprechen. RiP wird weiter berichten.
süs
Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Winter 2004.
Für Nachfragen, Kommentare: RadImPott@freenet.de