In über 30 Artikeln beleuchtete die Lokalredaktion der NRZ zwischen
April und September die Fahrradwelt. Da wurden Alltagsradler
porträtiert, Briefträger auf ihrer Tour begleitet, berichteten Moun
tainbiker über ihre Alpenüberquerung und wurde das Fahrradtraining der
Polizei für Kinder und Senioren beobachtet. In der Serie unter dem
Titel "Radfahren in Mülheim" wurde mit Unterstützung der Leser
natürlich auch die Fahrradfreundlichkeit der Stadt auf den Prüfstand
gestellt, wobei zahlreiche kritische Punkte angesprochen wurden. Für
den ADFC beurteilte Edwin Süselbeck die Situation der Radfahrer in
Mülheim und erkannte einen positiven Trend. Planungsdezernentin Helga
Sander zeigte sich im NRZ-Gespräch ehrgeizig. Vor allem für
Alltagsradler kündigte sie Verbesserungen an und stellte eine
kurzfristige Verbesserung der unglücklichen Situation am Dickswall in
Aussicht. Die Sanierung der Mellinghofer Straße steht im nächsten Jahr
auf dem Programm. Auf eine Verbesserung an der Duisburger Straße
müssen sich die Radfahrer noch länger gedulden. Beim nächsten
Fahrradklima-Test, so hofft die Dezernentin, werde Mülheim mit einem
knappen "Gut" abschneiden. Beim letzten Mal gab es für Mülheim noch
ein "Ausreichend plus". Wer die Serie verpasst hat, kann sie, um
einige Texte ergänzt, ab sofort im Internet unter
www.oberhausen-tritt-in-die-pedale.de/muelheim
abrufen.