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| RAD im Pott Winter 2004 | Essen |
Unter diesem Motto wurde auf dem breiten Mittelstreifen des Berliner Platzes im wahrsten Sinn des Wortes eine "Klagemauer" errichtet, die nicht nur mit 15 schrottreifen Rädern drapiert wurde, sondern auf der
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Einmal mehr wollten ADFC und EFI mit dieser Aktion symbolisieren, dass die Stadt "wie eine Wand" Verbesserungen für alternative Verkehrsträger wie den Radverkehr und den Öffentlichen Nahverkehr blockiert. Und als wollte man diese Haltung seitens der Stadt zusätzlich betonen, verkündete Wolfgang Fröhlich, Büroleiter des Oberbürgermeisters, in der NRZ, dass die Stadt sich grundsätzlich nicht an einem solchen Aktionstag beteiligen werde. "Wir wollen niemanden einschränken", so Fröhlich.
"Diese Aussage des Büroleiters des Oberbürgermeisters dokumentiert in perfekter Weise, warum Essens Radler vor die Wand fahren", so Frank Rosinger, früherer Vorsitzender des ADFC-Essen und gemeinsam mit Peter Kayser Initiator der Aktion. "Sobald das Wort "autofrei" in den Mund genommen wird, wittern bestimmte Politiker eine Behinderung des Autoverkehrs und blocken mit besagter Begründung ab. Tatsächlich dient dieser Aktionstag dazu, Alternativen zum Autoverkehr positiv motivierend aufzuzeigen. Als Mitglied in der "Arbeitsgemeinschaft Fahrradfeundliche Stadt" müsste die Teilnahme Essens an einem solchen europaweiten Aktionstag eigentlich Pflicht sein."
J.B.
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