<< Neues aus Mülheim zurück zur Jahresübersicht ADFC-Mitgliederversammlung wählte neuen Vorstand >>


RAD im Pott Sommer 2004 Oberhausen / Mülheim

Die Überraschung: Platz 3 für Oberhausen im ADFC-Fahrradklimatest

Wie bereits im Leitartikel zu lesen war, belegte die Stadt Oberhausen in der Klasse der Städte ab 200.000 Einwohnern mit der (Schul-)Note 3,12 den Platz drei. Radverkehr sicher und attraktiv zu machen ist sicherlich schwerer, je größer eine Stadt ist. Um so beachtlicher ist die Tasache, dass die "kleineren" Großstädte unter 200.000 Einwohnern -- darunter auch Mülheim -- schlechter abschnitten.

Im Vergleich zu 1991 -- damals wurden die gleichen Fragen an die Radler/innen gestellt -- bewertete man 2003 alle Aspekte günstiger. Edwin Süselbeck über das hervorragende Ergebnis: "Ein Erfolg mit vielen Elternteilen. Gerade, weil es in Oberhausen einen breiten Konsens bezüglich der Förderung des Radverkehrs gab und gibt, konnte viel bewegt werden. Sei es die Schaffung von Angebots- und Fahrradstreifen, die Öffnung von Einbahnstraßen oder das Aufstellen von Wegweisern -- in Oberhausen hat sich in den letzten Jahren viel bewegt."

Am Zustandekommen des guten Ergebnisses war der ADFC mit seiner langjährigen und häufig mühevollen Lobbyarbeit beteiligt. Dies bescheinigte dem ADFC auch die Stadtverwaltung in ihrem Bericht für den Planungsausschuss am 4. Mai dieses Jahres, in dem sie die "konstruktiv-kritische Unterstützung durch den ADFC" hervorhob.

In der nächsten Ausgabe wird der städtische Fahrradbeauftragte Dieter Baum in einem Interview zum Umfrageergebnis Stellung nehmen. Der ADFC wird ihn um Auskunft bitten, ob die Verwaltung mit dem Erreichten bereits zufrieden ist oder ob sie weitere Schritte (und wenn ja, welche) zur Radverkehrsförderung anstrebt.

Norbert Marißen


<< Neues aus Mülheim zurück zur Jahresübersicht ADFC-Mitgliederversammlung wählte neuen Vorstand >>


Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Sommer 2004.
Für Nachfragen, Kommentare: RadImPott@freenet.de