Erst rennen, dann radeln
Wie informierte Eltern längst wissen, sind Kinderräder mit Stützrädern
nicht sinnvoll. Wenn z.B. ein Stützrad über die Bordsteinkante
wegkippt oder Kurven mit Tempo durchfahren werden, kommt es nicht
selten zu bösen Stürzen. Mit Stützrädern erlernt ein Kind eine andere,
leider falsche Motorik. Gleichgewichtssinn und Koordination werden
nicht trainiert. Das Fahrverhalten der Stützräder erschwert massiv das
Erlernen eines normalen "Gleichgewichtsfahrens".
Eine echt "coole" Alternative zu besagten "Stürzrädern" ist das
Rennrad von Coolproducts. Kindern ab zweieinhalb Jahren bietet das
Laufrad eine ähnlich gute Förderung der kindlichen Entwicklung wie ein
Kinder-Roller.
Ausgestattet mit einer wirksamen V-Brake lernen die Kids auch den Um
gang mit der Handbremse. Die kindgerechte Geometrie mit Bodenkontakt
sorgt für sicheren Roll-Spaß. Der eigentliche Clou aber ist die
aufsteckbare Tretlagereinheit, die den Umbau zu einem kompletten,
robusten und leichten Kinderrad möglich macht. Die zusätzliche Funk
tion spart Platz und verlängert die Nutzungsdauer erheblich. Mit 7
Kilogramm ist das Rennrad deutlich leichter als die üblichen Kin
derräder. Zum geringen Gewicht tragen neben dem Aluminium-Rahmen die
verwendeten (kindgerechten) Komponenten mit Standardmaßen bei. Eine
Ersatzteilbeschaffung ist somit leichter möglich. Das Rennrad von
coolproducts bekommt von rad+kind des ADFC OB/MH ein "super" als
Empfehlung und bietet sich als Weihnachtsgeschenk an.
Für ca. 200 Euro wird das Rennrad im ADFC-Shop (www.adfc.de/shop) und
im guten Fahrradfachhandel angeboten. Weitere Informationen zum Fahr
gerät unter www.coolproducts.de.
BuS
Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Winter 2003.
Für Nachfragen, Kommentare: RadImPott@freenet.de