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RAD im Pott Sommer 2003 Essen

Neuer Service in der Radstation

Codierung in Essen endlich wieder möglich

Die Codierung gilt als guter indirekter Diebstahlschutz besonders bei höherwertigen Fahrrädern. Das Rad bekommt dabei eine Codenummer in den Rahmen eingraviert. Findet sich ein gestohlenes Rad wieder bzw. fällt bei einer Kontrolle auf, kann anhand dieser Nummer der rechtmäßiger Besitzer entschlüsselt werden. Diese Tatsache hält immer mehr Diebe davon ab, ein solch gekennzeichnetes Rad mitzunehmen. Einige Fahrradversicherungen machen eine Codierung inzwischen auch zur Auflage für einen Vertragsabschluss.

Im Gegensatz zu den Nachbarstädten, wo ADFC, Polizei und einige Radhändler in Sachen Fahrradcodierung sehr aktiv sind, gab es in Essen diesbezüglich immer Probleme. Die hiesige Polizei hat bis heute wenig Interesse an diesem Thema gezeigt. Immerhin konnten beim "Radhaus Kray" einige Jahre lang Räder codiert werden. Nach dessen Schließung im vorletzten Herbst hatte zwar der Essener ADFC das Codiergerät über­ nehmen können, konnte jedoch aufgrund von Platz-, Zeit- und Personalmangel keine Codieraktionen in großem Stil durchführen.

Das hat nun ein Ende! Das Codiergerät ist jetzt in der Radstation im Hauptbahnhof deponiert. Ab sofort kann hier jedes Fahrrad mit einer entsprechenden Codenummer versehen werden. Voraussetzung ist die Vorlage eines Besitznachweises (z.B. ein Kaufbeleg) sowie des Perso­ nalausweises. Eine Codierung kostet 10 €, für ADFC-Mitglieder 7 € (Mitgliedsausweis nicht vergessen).

Die Mitarbeiter in der Radstation werden zunächst jeden 1. und 2. Dienstag im Monat Codierungen durchführen, es sind nach Absprache aber auch andere Termine möglich. Um Anmeldung wird in jedem Fall gebeten: Tel. (0201) 24 85 605. Bleibt nur noch zu hoffen, dass endlich auch die Essener Polizei sich dieses Themas annimmt.

J.B.


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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Sommer 2003.
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