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RAD im Pott Sommer 2003 Duisburg

Über alle Kontinente

Am 10. Mai starteten Markus Lau und Christina Mila Langbehn zu ihrer dreijährigen Radtour um die Welt. Zwei "Ruhrgebietskinder" treibt es in die weite Welt: Markus Lau, gebürtig in Duisburg, aufgewachsen in Oberhausen und Christine Mila Langbehn, geboren in Düsseldorf, Studium in Essen. Angespornt von vielen Reiseberichten und Gesprächen wollen sie die Welt erleben. Und das nicht aus zweiter Hand.

Sie starteten mit einem Flug nach Kanada. Eingewöhnen werden sie sich in Vancouver, dann starten sie eine Rundreise auf Vancouver Island. Mit dem Boot geht es von Victoria in die USA nach Seattle. Dort wollen Sie gegen Ende Mai eintreffen. Ihre weitere Route führt sie entlang der Westküste. Ausflüge zu Yellowstone-und Arches-Nationalpark sowie dem Grand Canyon sind geplant. Im Herbst 2003 heißt ihr Ziel Los Angeles. Weiter geht es nach Mexiko entlang der Baja California. In Guatemala haben Sie einen mehrwöchigen Sprachkurs in spanisch eingeplant. Land und Leute werden sie so besser verstehen. Über Belize geht es zur mexikanischen Halbinsel Yucatán. Dort ist ein Treffen mit anderen Weltenbummlern geplant. Danach wollen nach Cuba, Jamaica und der Dominikanische Republik übersetzen, auch eine Rundreise mit einem
Foto von Markus Lau und Christina Mila Langbehn
Segelboot entlang der Kleinen Antillen ist geplant. Weiter gehts durch Südamerika: Bolivien, Chile, Argentinien, Uruguay und Brasilien bis Rio de Jaineiro. Dann gibt es einen großen Sprung. Neuseeland wollen sie mit einer Rundreise und Wanderungen entdecken. In Australiens reizt vor allem die Ostküste. In Asien geht es weiter über Indonesien, Sumatra, Malaysia und Thailand bis nach China - eventuell auch Nepal und Tibet. Mit einem weiteren Sprung geht es nach Marokko. Von dort geht es per Fähre an die Südküste Spaniens und damit zurück nach Europa. Andere Weltreisende erzählten ihnen von dem Kulturschock, wenn man mit dem Flugzeug zurückkehrt und plötzlich wieder in der Heimat steht. Deshalb werden sie auf dem Rad zurückkehren und sich damit nach rund drei Jahren langsam der Heimat nähern.

Geduldig hatten die beiden ihre Tour auf ihrer Abschiedsveranstaltung bei dem Radhändler "feine Räder" erläutert. Sie gaben Hinweise zur Ausrüstung und erteilten Tips, wo man zur Zeit nicht durchfahren sollte. Und es sind weitere Touren angedacht. Denn wer einmal eine solche Tour gelebt hat, kann nicht mehr davon lassen. Diese Erfahrung bestätigen auch andere Weltreisende. Applaus und die guten Wünsche aller Anwesenden begleiteten die beiden zum Auftakt ihrer Tour.

Virtuell begleiten kann man die beiden über www.duisburg.feineraeder.de.


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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Sommer 2003.
Für Nachfragen, Kommentare: RadImPott@freenet.de