| << Radtouren Herbst 2003 | zurück zur Jahresübersicht | Erkundungsfahrt mit Dezernent durch die City >> |
| RAD im Pott Herbst 2003 | Essen |
Stadtwaldplatz - für Radfahrer in Teilbereichen nicht ganz unproblematisch
Die Hachestraße ist eine gute Verbindung für Radfahrer zum Hauptbahnhof.
![]() |
| Stadtwaldplatz -- für Radfahrer in Teilbereichen nicht ganz unproblematisch |
Die Radler sollen hier nicht einfach geradeaus entlang der Frankenstraße fahren (die den Stadtwaldplatz von Ost nach West quert), statt dessen werden sie zunächst nach rechts gelenkt, um dann mittels eines separaten Radwegeübergangs den Bereich zu queren. An diesen Stellen heißt es auch noch lange warten, denn die Rotlichtphase ist extrem lang. Dafür ist die Grünphase um so kürzer, sie dauert nur wenige Sekunden!
Noch schwieriger wird es für Radler, die aus Richtung Stadtwald kommend von der Frankenstraße halblinks in die Lerchenstraße fahren wollen -- wegen des Baldeneysees eine recht häufige Fahrkonstellation. Sie müssen, wollen sie regulär die Radwege benutzen, den Stadtwald platz fast in einem 270°-Bogen umrunden, bevor sie die Lerchenstraße erreichen. Der aufzubringende Zeitaufwand ist um ein wesentliches höher als beim Autoverkehr. Deshalb fahren viele Radler trotz des hohen Verkehrsaufkommens und der nicht besonders übersichtlichen Verkehrsführung lieber auf der Straße. Der Sicherheit dienlich ist dies alles sicherlich nicht.
![]() |
| Die Hachestraße ist eine gute Verbindung für Radfahrer zum Hauptbahnhof |
Die Brücke verbindet das Areal um den Mechtenberg in Kray mit dem Wissenschafts- und Skulpturenpark Rheinelbe in Gelsenkirchen. Auch
![]() |
| Die neue Radbrücke zwischen Essen und Gelsenkirchen |
Bleibt für Radfahrer gefährlich: Meisenburgstraße / Autobahnzufahrt A 52
![]() |
| Bleibt für Radfahrer gefährlich: Meisenburgstraße / Autobahnzufahrt A 52 |
Bei den vorangegangenen Gesprächen mit der Stadt war auch vereinbart worden, die unweit hiervon an der Meisenburgstraße gelegenen Radwegefurten über die Autobahnzufahrt ebenfalls sicherer zu gestalten. An den freigeführten Rechtsabbiegespuren sollten die Radfahrer ebenfalls Vorfahrt gewährt bekommen und die Radwegefurten rot markiert werden.
Leider hat der für die Meisenburgstraße zuständige Landesbetrieb Straßenbau dieser der Sicherheit dienenden Lösung nicht zugestimmt. Obgleich bei einem abermals anberaumten Ortstermin Polizei wie auch Straßenverkehrsamt die Lösung vehement verteidigten, stellten die Beamten der Landesbehörde sich stur -- für sie hat der Autoverkehr Vorrang. Die gerade noch so erkennbaren alten Markierungen sind inzwischen endgültig entfernt worden. Immerhin hat man Warnhinweise auf querende Radfahrer aufgestellt -- ein schwacher Trost.
![]() |
| Die Designer-Radständer am Kupferdreher Markt sind nur bedingt praxistauglich. |
Eigentlich hat man doch in Essen mit dem Anlehnbügel vom Typ "Rhein-Ruhr" einen sehr guten Fahrradständer gefunden, welcher sich seit fünfzehn Jahren im gesamten Stadtgebiet bestens bewährt hat. Man schiebt einfach das Vorderrad ohne großen Aufwand rein und schließt sein Fahrrad an -- fertig! Bleibt daher nur zu hoffen, dass die Aufstellung der neuen Designerständer in Kupferdreh ein einmaliger Vorgang bleibt.
Und noch eine positive Nachricht: Der von Rüttenscheid in die "Neue Margarethenhöhe" führende Radweg entlang der Norbertstraße endete für diejenigen Radler, die weiter in Richtung Haarzopf und Kettwig fahren wollen, seit je her inmitten einer Bushaltestelle. Bislang fehlte hier die Absenkung der Bordsteinkante. Im Frühjahr 2003 ist sie nun endlich erfolgt. Warum dies eine Meldung in der RAD im Pott wert ist? Als eine seiner letzten Amtshandlungen hat der damalige Radfahrbeauftragte Martin Stenert besagte Maßnahme im Frühjahr 1998 (!) angeordnet. Was lange währt...
J.B.
| << Radtouren Herbst 2003 | zurück zur Jahresübersicht | Erkundungsfahrt mit Dezernent durch die City >> |