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RAD im Pott Winter 2002 Mülheim / Oberhausen

Rheinische Bahn - zum dahinrosten viel zu schön!

Seit dem 15. Dezember rollen auf der Rheinischen Bahn zwischen Speldorf und Heißen keine Güterzüge mehr. Der Güterverkehr wird seitdem über Oberhausen gebündelt.

Foto eines Viaduktes der Rheinischen Bahn mit schönen Bögen
Viadukte der Rheinischen Bahn am Rathausmarkt

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Die Strecke verläuft auf Bahndämmen, Ruhr- und Straßenbrücken sowie 52 Viadukten und ist somit dem Himmel -- zumindest wegen der Höhe von 6 m -- vielleicht aber auch wegen der völlig autofreien Trasse -- ein gutes Stück näher als das chaotische Straßengewirr darunter. Im östlichen Stadtgebiet startet in Kürze die Fertigstellung des Radweges auf der Bahnstrecke von Essen-Steele über Rüttenscheid (Gruga) nach Mülheim-Heißen durch den KVR. Hier bietet sich eine Weiterführung auf der Rheinischen Bahn in Richtung Mülheim an. Falls der Metrorapid tatsächlich kommen sollte, wäre der Radverkehr bis zum Hauptbahnhof allerdings auf längeren Abschnitten auf innerstädtische Straßen z.B. durch das Dichterviertel angewiesen.

Im Westen könnte der Radweg auf der Rheinischen Bahn bis zur Eltener Straße geführt werden, wo der wegen des "Getränkekutschers Mellis" noch unvollendete "IBA-Radweg Speldorf" Erholungssuchende in Richtung Rennbahn Raffelberg weiterführt. Die Erreichbarkeit des Bahnhofs, der Innenstadt und des Rhein-Ruhr-Hafens aus dem östlichen Stadtgebiet würde sich auch für den Alltagsverkehr enorm verbessern.

KLR


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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Winter 2002.
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