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RAD im Pott Winter 2002 Oberhausen / Mülheim

Bericht und Kommentar

Gefahr im Verzug

"Eiligst" habe der Landesbetrieb Straßenbau zur Säge gegriffen, um zwei Bäume an der Danziger Straße zu beseitigen. Deren Wurzeln hatten den dortigen Radweg angehoben, so dass Radler gefährdet waren. Doch zwischen der Fällung und der Beseitung der heftigen Unebenheiten vergingen ganze sieben Monate, wie der Wochenanzeiger Oberhausen am 14. September 2002 auf seiner Titelseite beklagte. "Mangel an Geld und Mangel an Personal" sowie eine Haushaltssperre präsentierte der Landesbetrieb auf Nachfrage des Wochenanzeigers als Gründe für die Verzögerung.

Um wieviel die finanzellen Forderungen die notwendigen Mittel für die Gefahrenbeseitigung überstiegen hätten, wenn es aufgrund der Untätigkeit des Landesbetriebes zu einem Unfall gekommen wäre? Es ist im Grunde skandalös, wie die Gefährdung von radfahrenden Verkehrsteilnehmern in Kauf genommen wird. Die Begründungen entlarven sich als Ausrede für die Untätigkeit der aus Autobahnämtern hervorgegangenen Behörde.

Was in der aktuellen Berichterstattung nicht deutlich wurde: Bereits seit mindestens fünf Jahren handelte der Landesbetrieb nicht! Es wurden lediglich Schilder aufgestellt, die zudem der Straßenverkehrsordnung widersprachen (siehe RAD im Pott vom Herbst 1997).

Edwin Süselbeck


Radtrasse im südlichen Teil:

Sichtbehinderung beseitigt

Die RAD im Pott berichtete in ihrer letzten Ausgabe über Sträucher, die auf der Radtrasse zwischen der Straße Im Lipperfeld und der Henkelmannbrücke die Sicht nahmen. Kurz nach Redaktionsschluss der RiP kamen Vertreter der Stadtverwaltung, der StOAG, der Wbo und des ADFC zu einem Ortstermin zusammen. Nur zwei Arbeitstage später war die Gefahrenstelle beseitigt, zukünftig werden die Sträucher so gepflegt, dass sie nicht mehr die Sicht nehmen werden.

süs


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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Winter 2002.
Für Nachfragen, Kommentare: RadImPott@freenet.de