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RAD im Pott Winter 2002 Duisburg

Umbau der A 59 macht Radverkehr sicherer

Der Ausbau der A 59 zwischen der A 40 und der Grunewaldbrücke erfordert zusammen mit der neuen Nutzung des ehemaligen Güterbahnhofs (Multi Casa und Bundesgartenschau) auch einen Neubau der Anschlussstellen Zentrum und Hochfeld. Obwohl in Folge dieser Planungen noch mehr Autoverkehr in die Stadt kommen wird, gibt es auch bedeutende Vorteile für den Radverkehr. Vor allem der Wegfall des unfallträchtigen Mercatorkreisels bringt eine erhebliche Verbesserung. Die Planungen sehen straßenbegleitende Radwege vor, die an den Knotenpunkten nicht verschwenkt werden. Teilweise gibt es sogar Radfahrstreifen links der Rechtsabbiegespuren. Eine geplante Verschwenkung des Radwegs an der Auffahrt Hochfeld soll, so wurde dem Verkehrsausschuss zugesagt, nochmal überdacht werden. Es bleibt nur noch die Frage, wie fahrrad(un)freunlich die Ampelschaltungen sein werden. In Duisburg gibt es genügend Negativbeispiele für überlange Querungszeiten.

Darüber hinaus ist ein separates Rad- und Gehwegnetz zur Erschließung des ehemaligen Güterbahnhofsgeländes geplant. Durch Aufgabe des nördlichen Astes der Bergisch-Märkischen-Hochfeldbahn, die bisher der Andienung des Stadtwerke-Kraftwerkes diente, kann eine neue Wegeverbindung durchs Grüne parallel zur Mercatorstraße entstehen. Ein Vorteil wird auch die deutliche Verkürzung des Kolonietunnels sein. Die Abgaskonzentration, die heute eine zeitweise Sperrung für Fußgänger erforderlich macht, wird damit verringert.

HF


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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Winter 2002.
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