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RAD im Pott Winter 2002 Duisburg

Sanierung von Radwegen

Der Zustand der Duisburger Radwege ist hinlänglich bekannt. Erst kürzlich wurde ein weiterer auf der Möhlenkampstraße in Beeck wegen der zu großen Gefährdung gesperrt. Nun gibt es jedoch ein Programm zur Sanierung von Radwegen.

In Walsum auf der Holtener Straße ist die erste Sanierung gerade fertig gestellt worden. Es wurde aber nicht aufwändig der bestehende Bordsteinradweg erneuert (hier hatten Baumwurzeln den Belag zerstört), sondern auf der Fahrbahn ein Radfahrstreifen angelegt. Trotz breitem Rinnstein handelt es sich um eine sinnvolle Maßnahme. Nach etwas 700 m wird der Radler jedoch mit einer aufwendig angelegten Rampe zurück auf den alten Radweg geführt, der hier auch nicht viel besser ist und in einigen Jahren auch unbefahrbar sein wird.

Weitere Radwege sollen in den nächsten zwei Jahren saniert werden, so etwa auf der Schlachthof- und der Kaiser-Friedrich-Straße in Hamborn, der Emmericher, Obermeidericher und Kaiser-Wilhelm-Straße in Meiderich und der Margareten- und Schleusenstraße in Rheinhausen. Da auch hier teilweise Bäume zu dicht am Radweg stehen, empfehlen sich wieder Radfahrstreifen. Bei der von der Verwaltung angedachten "Instandsetzung der Deckschicht" dürften die neuen Radwege in wenigen Jahren wieder unbefahrbar sein.

Leider ist aus finanziellen Gründen meistens auch nur die Sanierung kleiner Teilstücke geplant, obwohl deutlich längere Streckenabschnitte in sehr schlechtem Zustand sind. Darüber hinaus ist zu erwarten, dass jedes sanierte Stück sofort benutzungspflichtig wird, auch wenn die übrigen Kriterien nicht gegeben sind.

HF


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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Winter 2002.
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