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RAD im Pott Sommer 2002 Duisburg

Zwei "Schlaglöcher des Monats"

Das Bild zeigt den Radweg an der Mercatorstraße vor dem Duisburger Hauptbahnhof. Auf dem sehr breiten Bürgersteig parken Fahrzeuge legalerweise in einem 90° Winkel zur Fahrtrichtung des Verkehrs. Beim Ausparken haben Autofahrer keine Chance, auf dem Radweg fahrende Radler rechtzeitig zu
nicht, dass ein Fahrzeug sich plötzlich nach hinten bewegt, denn ihnen ist
erkennen, denn daneben stehende Autos versperren die Sicht. Radfahrer ahnen
genauso die Sicht versperrt.

Mögliche Abhilfe: Wenn Autos längs zur Fahrbahn parken würden, wäre die Situation immerhin etwas entschärft. Eigentlich haben Autos auf Bürgersteigen allerdings nichts zu suchen. Das Gehwegparken sollte -- nicht nur an dieser Stelle -- verboten werden.

CMM

Zumeist ist es zu begrüßen, wenn Wege für den Radverkehr geöffnet werden. Bei der Freigabe der Gehwege in der Düsseldorfer Straße (stadtauswärts zwischen Friedrich-Wilhelm-Straße und Kremerstraße) überwiegt jedoch Skepsis: Das Motiv der Öffnung ist klar -- Radfahrer bremsen den Kfz-Verkehr auf der engen Fahrbahn. Die Freigabe des Bürgersteiges stellt aber hier nicht die Lösung des Konflikts dar, sondern verlagert ihn lediglich dorthin, wie im Bild zu sehen ist. Radler und Fußgänger kommen sich nicht nur an dieser Stelle, sondern auch an den zahlreichen Hauseingängen ins Gehege.

Bei der Enge der Fahrbahn ist eine zufriedenstellende Lösung ohne Umbau und Antastung der Parkmöglichkeiten tatsächlich nicht zu erkennen. Jedoch legitimiert dieses nicht einfach eine Scheinlösung.
vor dem Hintergrund des hier angelegten Maßstabes -- noch gegen die Öffnung des
Eine -- zugegeben polemische -- Frage drängt sich auf: Was spricht eigentlich --
Verknüpfungstunnels am Hauptbahnhof?

CE


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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Sommer 2002.
Für Nachfragen, Kommentare: RadImPott@freenet.de