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RAD im Pott Sommer 2002 Mülheim / Oberhausen

Runde Sache?

Kreisverkehre

Oberhausen: Fünf Kreisverkehre gibt es inzwischen in Oberhausen, große wie kleine, unfallträchtige wie sichere. Der neueste befindet sich im Oberhausener Norden an der Autobahnabfahrt Dinslaken-Süd. Zwei weitere sind in Holten, einer an der Kreuzung Von-Trotha-/ Weierstraße in Sterkrade und einer direkt am Hauptbahnhof.

Nicht ganz überraschend stellte sich der letztgenannte Kreisverkehr an der Concordia-/Hansastraße/Am Förderturm als unfallträchtig heraus. Allein 43 Unfälle musste die Polizei im vergangenen Jahr registieren, hinzu kommen viele nicht angezeigte und noch viel mehr Beinaheunfälle. Nach der Analyse der Polizei und der Stadtverwaltung liegen die Unfallursachen im Fehlverhalten von Kraftfahrern. Jetzt soll der Kreisverkehr entschärft werden: Die beiden zweispurigen Zufahrten auf der Concordiastraße sollen auf eine reduziert werden. Im Kreis wird eine Linie markiert, so dass die Kreisverbahn verschmälert wird (der innere Teil darf nur von Bussen und LKW überfahren werden). Die Fußgänger erhalten Zebrastreifen an den Zu- und Abfahrten.In einer halbjährigen Testphase werden die Maßnahmen getestet. Weitere Kreisverkehre entstehen an der König-/Kurfürstenstraße in Biefang und an der Teutoburger / Siepenstraße auf (!) der Stadtgrenze zu Bottrop, weswegen die Planung durch die Stadt Bottrop erfolgt. Darüber hinaus sind noch andere Kreuzungen im Gespräch, wo Kreisverkehre entstehen könnten, z.B. in Königshardt (Höhenweg/Königshardter Straße).

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Kanaluferweg wird zur Holperstrecke

Oberhausen: Zur Landesgartenschau 1999 in Oberhausen wurden zahlreiche Radwege neu geschaffen bzw. instand gesetzt. Dazu zählt in vorbildlicher Weise auch der Radweg am nördlichen Kanalufer des Rhein-Herne-Kanals zwischen dem Gasometer und der Einbleckstraße. Die Nutzung des Radweges durch zahlreiche Gartenbau- und Baustellenfahrzeuge hat an diesem deutliche Spuren hinterlassen. Die dort vorhandene wassergebundene Wegeoberfläche ist zum Teil sehr schadhaft. Die obere feine Materialschicht ist vollständig verschwunden, so dass nur noch das grobe Schottermaterial der unteren Deckschicht vorhanden ist. An zahlreichen Stellen sind starke Spurrillen sowie Schlaglöcher entstanden, die zum Teil eine Tiefe bis zu 10 cm erreicht haben. Gerade diese Schäden lassen sich nicht mehr allein durch schlichtes Aufbringen neuen Materials beseitigen, eine aufwändige Instandsetzung ist hier notwendig geworden. Der von vielen Menschen genutzte Freizeitweg ist im Rahmen der OLGA nicht aus städtischen Mitteln finanziert worden, die Stadt Oberhausen ist aber nunmehr zuständig für die Instandsetzung. Auf Hinweis des ADFC reagierten die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) zwar prompt -- die Schlaglöcher wurden gestopft -- allerdings wird ohne einen Deckenüberzug die Erosion weiter voranschreiten und sowohl Komfort als auch Verkehrssicherheit zunehmend gefährden.



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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Sommer 2002.
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