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| RAD im Pott Frühjahr 2002 | Mülheim / Oberhausen |
Nur jeder 5. befragte Radler wohnt in unmittelbarer Nähe der Innenstadt, die anderen kamen aus den Stadteilen und einige sogar aus den Nachbarstädten. Während immerhin 10% den etwas mühsamen Heimweg nach Heißen in Kauf nahmen, verlor sich gerade mal ein Radler aus Holthausen in der Mülheimer Innenstadt. Dies ist umso erstaunlicher, als die Heißener im Gegensatz zu den Holthausener mit dem Rhein-Ruhr-Zentrum eine Einkaufsalternative im Stadtteil besitzen. Den Heimlieferservice "Shop and Go" kannten mehr als 50% und knapp die Hälfte wusste von der Mitgliedschaft der Stadt Mülheim in der Landesarbeitsgemeinschaft der fahrradfreundlichen Städte.
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass in den nächsten Wochen in Bussen und Bahnen sowie an einigen Fahrradständern für eine intelligente und integrative Nutzung des Fahrrads, von Bus und Bahn und von "Shop and Go" geworben wird.
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| Ganz konkrete Tipps für den Einkauf und den Transport per Rad enthält eine neue |
60% der Befragten fanden, dass sich die Situation für den Radverkehr in Mülheim
verbessert hat, 35% haben hingegen keine Verbesserung bemerkt. Die abgebildete
Graphiken zeigen, dass Mülheims Radlerinnen und Radler trotz beobachteter
Verbesserungen noch erheblichen Handlungsbedarf erkennen; insgesamt 180
Verbesserungswünsche wurden genannt. Nach eigener Einschätzung würden die
Betroffenen bei rund der Hälfte aller durchzuführenden Massnahmen ihr
Mobilitätsverhalten ändern und das Fahrrad (noch) häufiger nutzen.
(siehe Grafik)
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