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RAD im Pott Frühjahr 2002 Duisburg

Mitteilungen aus Duisburg

Critical Mass in Duisburg

Es ist nicht ganz deutlich, ob die kritische Masse der Autos, die unseren Planeten überschwemmen erreicht ist, oder die Fahrradaktion eine kritische Masse bildet, die die Autofahrer darauf aufmerksam macht, dass es nicht zwingend notwendig ist, auch für die kleinste Strecke das Auto aus der Garage zu holen.

Am letzten Freitag eines jeden Monats treffen sich weltweit Menschen, um gemeinsam rollend darauf aufmerksam zu machen, dass Radfahren oder Skaten

u. v. a. m.

Seit Herbst letzten Jahres treffen sich auch in Duisburg regelmäßig Leute, um sich ein kleines Stück Straßen-Freiraum zurück zu erobern: jeweils um 17.00 Uhr am Lebensretterbrunnen in der City.

HF


RadlerTreff bietet Programm

Im April (Stadtmitte wegen Ostern auf den 08.04 verlegt / Nord 18.04.) präsentiert die AG Verkehr auf den RadlerTreffs ihre Sammlung "Schlaglöcher des Monats". (Siehe auch Berichte in dieser Ausgabe.) Anhand von Plakaten und Fotos werden die gekürten "Highlights" des ersten Jahres vorgestellt.


Neue Fahrradständer an der Uni

Fahrräder können trocken und sicher parken

In neue überdachte Fahrradabstellanlagen können Studierende und Bedienstete ihr Fahrrad jetzt trocken und sicher parken. Die Dächer aus blauen Metallstreben mit durchsichtigen Plexiglasbögen fügen sich harmonisch in die Architektur des Uni-Geländes ein. Besonders gelungen ist die überdachte Anlage vor der
gebogenen, blauen Fahrradabstellanlage zur Straße hin fort. Wichtiger noch als
Hauptmensa. Hier setzt sich die Rundung der blauen "Keksdose" mit einer
das Aussehen ist die Erfüllung der vom ADFC aufgestellten Kriterien sowohl hinsichtlich der Befestigungsmöglichkeit (Rhein-Ruhr-Bügel) als auch hinsichtlich des Standorts: Erreichbarkeit, Direktheit, Einsehbarkeit, Überdachung.

Bruno Sauser


Einbahnstraßen

In Duisburg tut sich was, wenngleich auch recht zaghaft. Im Verlauf der geplanten Muster-Veloroute vom Mattlerbusch in die City sind drei Einbahnstraßen in Beeck für den Radverkehr in Gegenrichtung freigegeben worden: Bruckhauser Str., Andreas-Hofer- und Neanderstraße. Auf weitere Öffnungen wartet man noch vergebens. In Hamborn wurden von der Politik zwei Straßen in den vergangenen zwei Jahren vorgeschlagen. Bei der Rolfstraße in Marxloh weiß heute niemand mehr, warum sie überhaupt eine Einbahnstraße ist. Der ADFC ist hier seit Jahren mit der Verwaltung und der damaligen EG Marxloh im Gespräch (Rad im Pott berichtete). Die Anette-von-Droste-Hülshoff-Straße in Obermarxloh soll wegen der beidseitig parkenden Autos nicht freigegeben werden, obwohl die verbleibende Fahrbahnbreite ausreichend wäre.

Auf einem Seminar des Verkehrssicherheitsrats in Münster stellte sich heraus, dass Duisburg zu den Schlusslichtern bei der Öffnung von Einbahnstraßen zählt. In vielen anderen Städten ist das nahezu flächendeckend umgesetzt. So gibt es in Duisburg noch sehr viel für den ADFC zu tun.

HF


Schlagloch des Monats

Willkommen beim Schlagloch des Monats! Missstände beim Radverkehr sollen in plakativer Form aufzeigt werden. Interessierte RadlerInnen können gern mitwirken. Schicken Sie Ihr "Schlagloch des Monats" an den ADFC Duisburg. Telefon + Anschrift href=http://www.adfc-nrw.de/duisburg siehe Seite 46.

Passend zum Frühjahr das Herbstlaub-Schlagloch: Bis Ende Januar waren Duisburgs Radwege zum Teil noch so stark mit Herbstlaub bedeckt, dass sie nicht mehr befahrbar waren. Auf der Emmericher Straße (B 8) in Meiderich auf Höhe der
und Gehweg liegenden, angefaulten Blättern vor allem bei Nässe und Dunkelheit
Rüttgerswerke war ein sicheres Fahren auf den seit über drei Monaten auf Rad-
nicht möglich. Dass es nicht zu schweren Stürzen gekommen ist, war der behutsamen Fahrweise der Radler zu verdanken. Erst in den letzten Januartagen wurde das Herbstlaub geräumt.


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Dieser Artikel erschien in der RAD im Pott Frühjahr 2002.
Für Nachfragen, Kommentare: RadImPott@freenet.de