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| RAD im Pott Frühjahr 2002 | Duisburg |
Keiner der Leser und Leserinnen hatte jedoch ein klares "Ja, die linksseitigen Radwege zu benutzen ist Selbstmord" oder ein deutliches "Nein, besser linke Radwege nutzen, als auf der Straße vom Autofahrer überrollt zu werden" vorzubringen. Die Leser der "Rad im Pott" sind diese Frage sehr differenziert und teilweise auch sehr (selbst-)kritisch angegangen. So wurden denn auch die "Schuldigen" auf allen Seiten ausgemacht. Sei es der "dummdreiste Radler", der weder seine Pflichten noch das Verhalten der anderen kennt oder der Politiker, der über die Fehler der Radfahrer schimpft und bei den Beratungen zu der neuen Hauptstraßengestaltung nur die Parkplätze im Kopf hat. Die Autofahrer bekamen genauso ihr Fett weg, wie auch über die Verwaltung mit ihren "unsinnigen Ausschilderungen" geschimpft wurde.
Einige Radfahrer schilderten ihr Vorgehen beim legalen wie illegalen Befahren der linksseitigen Radwege und wie "man da sicher durchkommt"; andere Radfahrer/innen schimpften vernehmlich über die "Geisterradler". Allen Meldungen war aber gemein, dass die Radfahrerinnen und Radfahrer im Straßenverkehr zu kurz kommen, sich aber trotzdem nicht ein eigenes Recht aufbauen können. Vielen Dank auf diesem Weg an alle, die an die Redaktion geschrieben haben.
HH
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