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| Rad im Pott Winter 2001 | Duisburg |
In jüngster Zeit kommt bei diesem Thema auch in Duisburg etwas in Bewegung. Der fußläufige Teil der Augustastraße in Homberg ist seit dem 6. November 2001 in
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| Augustastraße in Homberg jetzt in beide Richtungen für Radfahrer freigegeben |
Die Ordnungshüter duldeten das Befahren der Fußgängerzonen in der Regel, auch in vielen anderen Stadtteilen. Bei Neu- oder Umplanungen von fußläufigen Einkaufsstraßen werden die Belange des Radverkehrs berücksichtigt, so z.B. in Meiderich (RiP berichtete).
Nur im Bezirk Hamborn gehen die Uhren anders. Hier wurde bereits im Frühjahr 1999 eine Führung der geplanten Velorouten durch die Bazarstraßen abgelehnt. In November gab es auf Anregung des ADFC bei einer neuerlichen Vorlage des Routenkonzeptes den Versuch, dies zu ändern. SPD, Grüne und das DuisBürgerBündnis scheiterten mit ihrem gut begründeten Antrag am Widerstand der CDU und eines Abtrünnigen aus den eigenen Reihen. Im gleichen Zug wurde sogar das ganze Veloroutenkonzept abgelehnt. In allen anderen Bezirken wurde zugestimmt. Welche Konsequenz die Hamborner Abstimmung auf das Veloroutenkonzept haben wird, wird sich auf der Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses zeigen, der leider erst nach Redaktionsschluss tagt.
Herbert Fürmann
Der ADFC möchte in diesem Zusammenhang nochmals auf die Straßenverkehrsordnung hinweisen:
Auch in für Radfahrer freigegebenen Fußgängerbereichen darf nur mit
Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Der Fußgänger hat höchste Priorität;
die Radfahrer sind hier nur geduldet und werden gebeten, Fußgängerzonen mit
entsprechender Aufmerksamkeit und angepasstem Tempo zu befahren, um Fußgänger
nicht zu gefährden.
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