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| Rad im Pott Winter 2001 | Oberhausen |
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| v.l.n.r: Ernst Schwanholt (Landesverkehrsminister), Klaus Wehling (Bürgermeister OB), Peter Klunk (Bau- und Planungsdezernent OB), Harald Hilgers (Geschäftsführer AGFS). Foto: Christian Hohns |
Weitere Infos zur AGFS: www.fahrradfreundlich.nrw.de
süs
Nord-Süd-Verbindungen
Oberhausen ist durch Kanal, Emscher und A42 in Norden und Süden unterteilt.
Nachts führt das dazu, dass Radfahrern nur wenige sichere Nord-Süd-Verbindungen
zur Verfügung stehen, um von einen in einen anderen Stadtteil zu gelangen. So
ist zum Beispiel festzustellen, dass die Radtrasse an der Olga tagsüber eine
willkommene autofreie Hauptroute ist, bei Dunkelheit aufgrund der fehlenden
sozialen Kontrolle dagegen kaum benutzt wird.
Die wichtigste Verbindung nachts ist die Konrad-Adenauer-Allee (B 223). Es gibt Planungen, die Kreuzung der Konrad-Adenauer-Allee mit der A 42 und der A 516 erneut für den Autoverkehr umzubauen. Noch ist aber unklar, wie der Radverkehr zukünftig an dieser Nord-Süd-Verbindung geführt werden soll. Wichtig ist, dass die Radverbindung ohne Einschränkung weiter bestehen bleibt und dass dieser ehemalige Unfallschwerpunkt für den Radverkehr flüssiger und sicherer zu befahren sein wird. Zudem muss die soziale Sicherheit gewahrt bleiben, so daß sich dort auch nachts Radfahrer sicher fühlen.
Bei Erfüllung dieses Bausteines wird das Rad mit einem Laufrad ausgestattet.
Stahlwerksgelände
Nach dem Abbruch erfolgt der Aufbau - dies gilt auch für das Stahlwerksgelände,
das zukünftig als O.Vision touristische Highlights bieten soll. Neben der
Schaffung von Arbeitsplätzen ist es Ziel des Projektes, neue und alte Besucher
an die Neue Mitte zu binden. Dies stellt zugleich eine anspruchsvolle Aufgabe
an die Verkehrsführung dar. Dabei sollte neben einem guten Bus- und Bahnangebot
der Radverkehr eine wichtige Rolle spielen. Geeignete Trassen und zielnahe,
hochwertige Abstellanlagen sind dabei wichtige Elemente. Bezüglich des
Radverkehrs sollte ein Arbeitskreis die Neugestaltung des Stahlwerksgeländes
konstruktiv begleiten. Zudem stehen als der Planung Änderungen an der
Konrad-Adenauer-Allee (B 223) zwischen der A 42 und Eisenheim sowie an der
ÖPNV-Trasse südlich des Rhein-Herne-Kanals (Abzweig zum Stahlwerksgelände) an.
Hier bieten sich für den Radverkehr große Chancen. Es besteht aber auch das
Risiko, dass der Radverkehr in puncto flüssiger und sicherer Verkehrsführung
nicht ausreichend berücksichtigt wird.
Bei Erfüllung dieses Bausteines würde das "nackte" Rad mit einem Laufrad ausgestattet.
Wintersplitt
Auch wenn die Winter in den letzten Jahren zunehmend milder geworden sind, muss
immer wieder wegen Glatteis und Schnee gestreut werden. Dabei wird von den
Wirtschaftsbetrieben Oberhausen (Wbo) seit Jahren möglichst wenig Salz
eingesetzt, was nicht nur der Umwelt zugute kommt, sondern auch Fahrradteile
schont. Nicht ganz unproblematisch ist jedoch Wintersplitt, da er scharfkantig
sein kann und sich damit in Fahrradmäntel frisst. Ein überflüssiges Ärgernis,
da es auch fahrradfreundlicheren Splitt gibt, welcher weniger Schäden an
Mänteln und Schläuchen nach sich ziehen kann.. Da Radverkehr auf nahezu allen
Straßen stattfindet, sollte zukünftig nur noch dieser Wintersplitt beschafft
werden. Bei Erfüllung dieses Bausteines wird das Rad mit einem Mantel und einem
Schlauch ausgestattet.
Bu.S./CA
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