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| Rad im Pott Frühjahr 2000 | Essen |
Dass diese Fahrradständer ganz offensichtlich praxisuntauglich sind, zählt bei der Verwaltung und der Fahrradbeauftragten Barbara Wiese nicht. Und dass sie von den Radlern nicht akzeptiert werden, offenbar auch nicht. So wurde z.B. in dem versuchsweise in der Steeler Fußgängerzone aufgestellten
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| City-Design-Ständer bieten kaum Halt. |
Und trotzdem hält die zuständige Tiefbauverwaltung und mit ihr die Fahrradbeauftragte Barbara Wiese an diesem von der Konstruktion her eigentlich schon nicht mehr zeitgemäßen Ständertyp fest. Womit sie ihre (von den Radverkehrsverbänden bislang vermutete) mangelhafte Kompetenz in Sachen Radverkehr unterstreicht. Dieses zeigt sich auch darin, dass man seitens der Verwaltung der von EFI und ADFC bereits mehrfach geäußerten sachbezogenen Kritik gegenüber den City-Design-Ständern keine Bedeutung zumisst. Stattdessen bemüht man sich bei anderen Städten Äußerungen über dort gemachte (dann hoffentlich positive) Erfahrungen zu ergattern.
Ganz offensichtlich versucht man ohne Wenn und Aber an der einmal eingeschlagenen Linie festzuhalten, auch wenn das amtsintern auferlegte Ziel, nämlich die Förderung des Radverkehrs in Essen, dabei auf der Strecke bleibt. EFI und ADFC werden in jedem Fall alle Hebel daran setzen, daß Essens Radlerinnen und Radler auch zukünftig ihre Räder kipp- und diebstahlsicher an die bewährten VRR-Bügel anschließen können und nicht mit diesen antiquierten City-Design-Ständern beglückt werden. Deren versuchsweise Aufstellung kann oder besser darf lediglich nur eine Episode bleiben.
J.B.
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