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Rad im Pott Winter 1999 Mülheim

Aktueller Kommentar:

Parken zum Wohle der City?

Nun kann ich also mit dem Auto kostenlos einen Parkplatz in der Innenstadt nutzen. Das bewachte Fahrradparken in der Radstation kostet 1 DM, die Fahrt mit Bus oder Bahn 6,40 DM und im Januar 2000 steht die nächste Tariferhöhung an. Ist so der politisch viel zitierte Vorrang für Bus und Bahn zu verstehen - zum Wohle der Innenstadt? Die meisten Mülheimer haben zu Fuß, mit Bus und Bahn und auf dem Rad der Innenstadt die Treue gehalten: 1992 wurde im Rahmen des IMI-Gutachtens ein PKW-Anteil beim innerstädtischen Einkaufsverkehrs von 29% ermittelt, während 34% zu Fuß, 32% mit dem ÖPNV und 5% mit dem Zweirad die City erreichen.

Wird das Auto verstärkt auf dem Weg in die Innenstadt genutzt, so könnte sich die Parkraumpolitik als Bumerang erweisen. Denn ist erst einmal das Auto aus der Garage geholt, bin ich sehr entfernungsunabhängig und entscheide mich in erster Linie nach der Attraktivität des Warenangebotes; frei parken kann ich woanders schließlich auch. Der größte Standortvorteil der Innenstadt ist die Nähe zum Kunden. Dieser Vorteil wird bei konsequenter Förderung der entfernungsempfindlichen Verkehrsarten am deutlichsten.

K-L Rimshub


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Dieser Artikel erschien in der Rad im Pott Winter 1999.
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