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Rad im Pott Winter 1999 Mülheim

Sperrung der Mendener Straße

"Die Mendener Straße unterhalb des Kahlenberghanges sollte nach Vorstellungen des ADFC an Wochenenden und Feiertagen zu einer Straße des Umweltverbundes aufgewertet werden. Dann hätten Fußgänger, Radfahrer, Skater, Busse und Anlieger mit Kraftfahrzeugen endlich genügend Bewegungsflächen. Der Autodurchgangsverkehr solle draußen bleiben... Der ADFC schließt nicht aus, daß es zu einem Bürgerbegehren kommt, falls die Politik das Problem 'Platz für Fußgänger und Radfahrer entlang der Ruhr' nicht lösen wolle."

So stand es am 15.10.97 in der Mülheimer Woche. Zwischenzeitig ist die Landesstraße wegen mehrerer Bergrutsche seit längerem tatsächlich gesperrt, und obwohl die Sicherung des Hanges bereits begonnen hat und damit eine Wiederöffnung der Straße im Sommer 2000 abzusehen ist, gewinnt die inzwischen gegründete Bürgerinitiative zur Sperrung der Mendener Straße wachsenden Zuspruch. Bereits 500 Bürger sprachen sich dafür aus, daß der Durchgangsverkehr nur noch stadteinwärts entlang Mülheims Felsenufer fahren darf, was Platz für eine neue Geh- und Radpromenade schafft. Damit dürfte der ewige Bürgerstreit zwischen Spaziergängern und Radlern auf dem darunter liegenden Leinpfad versiegen, und stattdessen könnte die Stadt mit ihrer Schokoladenseite ganz fein rauskommen.

Der ADFC begrüßt die Forderung der BI, auch wenn eine solche Maßnahme Nebenwirkungen hat. So hat auf der Bismarckstraße der Verkehr umleitungsbedingt zugenommen, doch überwiegt der Nutzen bei einer - wenn auch nur teilweisen - Sperrung der Mendener Straße. Daher sollte die Politik das Thema spätestens im nächsten Sommer, wenn die Verkehrsverhältnisse am Leinpfad wieder Schlagzeilen machen, nochmals überdenken.

Ansprechpartner der Bürgerinitiative ist Dr. Ludger Wollring, Tel. 34 336.

OM


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Dieser Artikel erschien in der Rad im Pott Winter 1999.
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