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Fleisch 
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Sie haben die Wahl!
Aus dem täglichen Brot ist das tägliche Fleisch geworden. Super billig, super günstig. Sie fehlen an keiner
Fleischtheke die Sonderangebote der Woche.
Doch die Niedrigpreise, die kaum höher als vor zwanzig Jahren sind, haben ihre Schattenseiten: Millionen
Masttiere fristen ein tristes Dasein in stinkenden Ställen. Sie werden mit Antibiotika im Futter gedopt.
Und der Preis für die billige Massenware: zähes, blasses und wässriges Fleisch, das Gesundheitsgefahren für
jeden von uns birgt.
Der BUND will diesen unhaltbaren Zustand an deutschen Fleischtheken jetzt stoppen. Unterstützen Sie uns und
wählen Sie Ihr Fleisch aus artgerechter Haltung für Sicherheit und mehr Genuß!
Schattenseiten der Fleischeslust
Wo sich Tiere dicht an dicht dem Schlachtgewicht entgegenfressen, breiten sich Krankheiten leicht aus. Das
bleibt auch für uns nicht ohne Folgen, egal, ob wir Fleisch essen oder vegetarisch leben. Krankheitserreger
entwickeln Widerstandskräfte gegen Antibiotika, sogenannte Resistenzen. Und diese gestählten Keime können
jeden von uns erwischen. Viele Antibiotika aus der Tiermast entsprechen den Wirkstoffen der Humanmedizin.
So werden Krankheitserreger unempfindlich gegen Präparate, die im Ernstfall für uns oft die letzte Rettung
bei gefährlichen Infektionen waren ein Problem, vor dem Ärzte immer häufiger stehen. Uns droht also
Lebensgefahr wegen der Medikamente, auf die eine industrielle Tiermast nicht verzichten will!
Wir lassen die Sau raus
Daß es auch anders geht, beweisen die Ökobauern. Den Trend zu mehr Freiheit für Schweine, Rinder und Geflügel
leitete der BUND ein, als er 1988 den NEULAND-Verein mitgründetete. NEULAND-Tiere stehen artgerecht auf Stroh.
Bei Öko-Landwirten und Neuland-Bauern sind Spaltenböden verboten Die Tiere leben in Ställen mit viel Tageslicht
und freiem Zugang nach draußen. Es werden Masttiere robuster Rassen gehalten, die nur selten krank werden,
so daß auf die vorbeugende Fütterung von Antibiotika verzichtet werden kann.
(aus dem Faltblatt: Fleisch ohne Risiko, Herausgeber: Bundesverband BUND) |
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